Der Freischütz (2018) 2018-01-14T15:36:24+00:00

Der Freischütz 2018

32. Produktion der Opernakademie Bad Orb

Kein Träumer ist Herr über seine Träume.

Der Wald. Die Seele. Die Angst. Die Versuchung

Der Freischütz. Ein Meilenstein in der Geschichte der Oper.

Die Geburt der deutschen Oper. Die angebliche Entdeckung der lange gesuchten deutschen Seele. Diesem Mythos auf den Grund gehen möchte die Opernakademie im kommenden Sommer.

„Haben Sie noch nicht Maria von Webers ‚Freischütz‘ gehört? Nein? Unglücklicher Mann! Aber haben Sie nicht wenigstens aus dieser Oper ‚das Lied der Brautjungfern‘ oder ‚den Jungfernkranz‘ gehört? Nein? Glücklicher Mann!“

Termine 2018:

  • 9. August 2018: Premiere
  • 11. August 2018: 2. Vorstellung
  • 12. August 2018: 3. Vorstellung

Erratum: Das Benefizkonzert im Schloss Birstein findet am 15. Juli (und nicht am 15. August) statt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Schirmherrschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Besucher der Opernakademie Bad Orb,

als Intendant des Rheingau Musik Festivals ist es für mich eine besondere Freude, die diesjährige Schirmherrschaft der Opernakademie Bad Orb übernehmen zu dürfen. Die Opernakademie schafft etwas, das ich sehr bewundere und dass mich als Initiator und Gründer des Rheingau Musik Festivals noch heute bewegt: Mit Herz, Arbeit und noch viel mehr Engagement eine Idee Wirklichkeit werden zu lassen, Kultur und musikalischen Nachwuchs zu fördern und dabei Menschen zu erfreuen. Eine solche Initiative besitzt in meinen Augen Vorbildcharakter, nicht nur in der Region, sondern auch darüber hinaus. Aus diesem Grund unterstütze ich die Bad Orber Opernakademie mit Freuden und bin mir sicher, dass auch die diesjährige Inszenierung für einen künstlerischen Hochgenuss sorgen wird.

Dieses Jahr wird Carl Maria von Webers „Freischütz“ – Inbegriff der deutschen romantischen Oper – aufgeführt. Mit dem Werk schuf Weber nicht nur den Typus der romantischen Oper, sondern mit der Ouvertüre dazu auch eine wegweisende Form der Eröffnung derselben, die im Kern bereits die Idee der gesamten Oper enthält. Von Beginn an wird der Hörer in die heimlich-unheimliche Welt des Wald- und Geisterdramas gezogen und durchlebt die Gefühle und Konflikte, die sich später in der Handlung entwickeln werden. Die Uraufführung des „Freischütz“ 1821 im Königlichen Schauspielhaus Berlin war ein triumphaler Erfolg. Es begann ein Siegeszug, wie er in der Operngeschichte wohl einmalig ist. Man spielte ihn nicht nur überall in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland. „Alles ging vortrefflich. Soli deo gloria“ – notierte Carl Maria von Weber nach der Uraufführung in sein Tagebuch. Allein das sind doch beste Voraussetzungen für eine herausragende Spielzeit.

Ihr Michael Herrmann
Intendant und Geschäftsführer
Rheingau Musik Festival