2017

Christen, Fabian
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Camille de Rosillon, Max, zweiter Jägerbursche
Vita:

Der Tenor Fabian Christen gehört ab der Spielzeit 2018/2019 zum Ensemble der Schleswig-Holsteinischen Landestheater. 2017 stellte er sich als Camille de Rosillon in Lehars Die lustige Witwe im Rahmen der Opernakademie Bad Orb (Regie Erik Biegel) vor, wo er im August 2018 erstmals als Max in Webers Der Freischütz zu erleben sein wird.

Fabian Christen, 1984 in Meiningen geboren, erhielt seinen ersten Gesangsunterreicht bei Johanna Kämpf an der Musikschule Bad Salzungen. Anschließend studierte er privat bis 2009 bei Lygia Wagenführer und Jacques Le Roux. Nach seinem Abschluß als Gesundheits- und Krankenpfleger besuchte er von 2009 bis 2011 die Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen und erlangte hier 2011 den Abschluß als Ensembleleiter im Laienbereich, als staatlich geprüfter Ensembleleiter für Chor und Instrumentalensemble im Laienbereich sowie im Hauptfach Gesang bei Brigitte Schmidt. Sein Diplom im Solo-Gesang erlangte er 2014 an der Hochschule für Musik Mainz in der Klasse von Silke Evers-Osthoff, das er bis 2016 bei Hans Christoph Begemann ergänzte. Seit 2016 ergänzt er seine Ausbildung bei Daniela Sindram an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2017 war Fabian Christen als Pluto in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt an der Hochschule für Musik in Würzburg zu erleben, 2014 debutierte er als Podestá in Mozarts La finta giardiniera in einer Produktion von Peer Boysen an der Hochschule für Musik Mainz, nachdem er zuvor den Isacco in Rossinis La gazza ladra am Mainfranken Theater Würzburg gesungen hatte. Zudem sang er in Auszügen Belmonte in einer halbszenischen Aufführung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail in Nieder-Olm, Basilio und Don Curzio in Mozarts Le nozze di Figaro an der Hochschule für Musik Mainz und eben dort zudem Cecco in Haydns Il mondo della luna.

Chor-Engagements erhielt Fabian Christen an der Oper Frankfurt (Cavallis La Callisto), am Staatstheater Darmstadt (Verdis La forza del destino), Staatstheater Mainz (Händels Acis and Galatea), Südthüringisches Staatstheater Meiningen (Verdis La forza dell destino, Wagners Parsifal, Zellers Der Vogelhändler). Das Repertoire des Konzertsolist Fabian Christen umfaßt Bachs Magnificat, Evangelist (und Arien) in Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Messiah, Haydns Die Jahreszeiten sowie Paukenmesse/Missa in temporibelli, Jenkins The armed Man/Mass of peace, Mendelssohns Elias sowie, als Chorist, Bachs Streit zwischen Phoebus und Pan. Hier arbeitete er mit Dirigenten wie Gabriel Dessauer, Helmut Freitag, Christian Meesen, Johann Mösenbichler, Ernst Östreicher und Ralf Otto. Auf der Opernbühne arbeitete der Tenor als Solist mit Regisseuren wie Andreas Beuermann, Erik Biegel, Peer Boysen, Holger Klembt und im Chor mit Ansgar Haag, Gerd Heinz und Klaus Rak – als Solist sang er unter der Leitung von Wolfgang Katschner, Wolfram Koloseus, Michael Millert, Ullrich Pakusch sowie Giovanni Battista Rigon, Wolfgang Schäfer – als Chorist unter der Leitung von Christian Curnyn, Ton Koopmann, Lukas Martin Meister,
Alexander Steinitz und Hans Urbanek.

Du, Ang
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Cascada
Vita:

Der aus Bejing stammende Chinese studierte am Chinese Conservatory of Music in Beijing Kunst-Management. Danach nahm er sein Bachlorstudium Gesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln auf und schloss es 2014 erfolgreich ab. Seitdem hat er dort das Masterstudium Gesang aufgenommen.

Er war bereits in verschiedenen Opern und Operetten in Köln und Aachen zu sehen:

L’elisir d’amore, Die Lustige Witwe, Freischütz, Midsummer night’s dream, sowie Hänsel und Gretel. 2014 nahm er am Opernprojekt La Finta Giardiniera am Theater Aachen teil. Und wirkte 2015 bei der Kinderoper an der Oper Köln mit.

Im Mai 2016 nahm er am Meisterkurs der Georg Solti Accademie in China teil.

Im September 2016 gewann der Bariton den 3. Preis beim II. Internationalen Gesangswettbewerb der Accademia Belcanto im österreichischen Graz. Und wurde danach als Gast eingeladen durch das Teatro di lecce politeama sowie dasTeatro Verdi di brindisi zur Opera Gala in Italien. In diesem Jahr singt er Das Land des Lächelns am Theater und Konzerthaus Solingen.

Fagerfjäll, Arvid Olof
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Baron Mirko Zeta
Vita:

Der Schwede wurde in Stockholm geboren und wuchs in einem sehr musikalischem Umfeld auf und entdeckt so früh seine Liebe zur Musik. Daher entschied er sich für ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig bei KS. Prof. Roland Schubert und KS. Prof. Regine Werner-Dietrich, mit welcher er aktuell arbeitet.

Wichtige Künstlerische Impulse erhielt er in Meisterklassen von Nikola Matisic, Benton Hess, Håkan Hagegård, Brigitte Eisenfeld und Alexander Schmalcz. 2016 sang er Schaunard in einer Neufassung von Puccinis La Bohème in einer Produktion von Szene12 in Dresden.

Im Rahmen seines Studiums war er an der HMT Leipzig als Kilian im Freischütz von C. M. von Weber und als Hans Scholl in Kommillitonen! von Peter Maxwell Davies zu hören. An der Vadstena Folkshögskola und Akademie übernahm er Partien in Carmen, sowie kleinere Baritonrollen in verschiedenen Produktionen.

Seine große Leidenschaft gilt dem Lied, welchem er sich in zahlreichen Projekten widmet. An der Opernakademie spielt der 25 Jahre junge Schwede den ältesten Part der Operette.

Stimmlage:
Jahr:
Vita:

Jana Flaccus schloss 2013 die Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Dance & Arts Academy Mainz ab. Seitdem ist sie als freiberufliche Musicaldarstellerin tätig,
u.a. als Dance Captain und Reiseleitung Cruise Ship, MS Hamburg/ MS Deutschland. Seit 2016 hat sie bei verschiedenen Stücken am Theater Libri und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen assistiert. Sie leitet verschiedene Musicalprojekte, darunter auch viele mit und für Kinder

Krampe, Simone
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Hanna Glawari
Vita:

Die Sopranistin Simone Krampe wuchs im Kreis Gütersloh auf und studierte an den Musikhochschulen Wuppertal und Mannheim.

Ihre ersten Opernpartien führten sie an das Theater Aachen (Orpheus 4, sweetieorpheus_27 – UA von O. Hübner), Theater Heidelberg (Arminda, La Finta Giardiniera – Mannheimer Opernschulproduktion) sowie an das Theater Bamberg (1. Dame, Die Zauberflöte). 2016 stand sie am Nationaltheater Mannheim als Angelica in der UA AMOR nach G.F. Händel auf der Bühne.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Simone Krampe im Opernstudio des Landestheaters Detmold engagiert. Dort ist sie als Marie in Lortzings Zar und Zimmermann, Komtesse Stasi in Kálmáns Die Csárdásfürstin und Iphis in Händels Jephtha auf der Bühne zu erleben, zudem u.a. als Pamina in der Kinderoper Die kleine Zauberflöte.

Im Konzertfach umfasst ihr Repertoire u.a. das Weihnachtsoratorium von Bach, Werke von Haydn, Mozart und Mendelssohn-Bartholdy.

Die Sopranistin ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands, des Edith-Stein- und des Deutschland-Stipendiums, sowie von Live Music Now. 2015 wurde ihr der Mozart-Preis der Mozartgesellschaft Kurpfalz verliehen. Im Rahmen des Detmolder Theaterpreises 2017 wurde Simone Krampe der Nachwuchspreis verliehen.

An der Opernakademie singt sie die weibliche Hauptrolle: die energische junge Witwe.

www.simone-krampe.de

Lee, Jason
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
St. Brioche
Vita:

Der Amerikaner wurde in Los Angeles geboren.

Er absolvierte sein Studium an der University of Maryland (2012) und der Eastman School of Music. Er war auch ein Mitglied der Wolf Trap Opera Company und des Aspen Music Festival Opernstudios.

In den USA ist er in den Rollen des Ferrando Cosi fan tutte, Fredric Pirates of Penzance und Der Soldat Der Kaiser von Atlantis aufgetreten. Außerdem hat er für die „Washington National Opera – American Opera Initiative” Aufführungen in New York und Washington D.C. gesungen.

Weitere solistische Auftritte beinhalteten maßgebliche Partien in Requiem von Mozart, Weihnachtsoratorium von Bach, Renard von Stravinsky, Elias von Mendelssohn und Messias von Händel. Zudem hat er viele Liederabende gegeben, zum Beispiel beim Art of Argento Festival, DC Arts Club, Societá Dante Aligheri Berlin, und die Galerie-am-Meer Berlin.

Runkel, Wolfgang
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Chorleitung
Vita:

Wolfgang Runkel (geb. 1981) erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule Frankfurt/Main. Dem Schulmusik-Studium (Staatsexamen 2006) folgte ein Klavier-Aufbaustudium bei Andreas Meyer-Hermann (Diplom 2008), sowie, nach seiner Ernennung zum Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde in Frankfurt Bergen-Enkheim 2013, ein berufsbegleitendes Kirchenmusik-Studium (Künstlerisches Orgelspiel: Martin Lücker, liturgisches Orgelspiel und Improvisation: Gerd Wachowski, theologische Fächer: Martin Bartsch), das er 2015 mit Auszeichnung abschloss.

Im Anschluss an seine Chorleitungs-Studien bei Winfried Toll war er für zwei Jahre Chorrepetitor beim Konzertchor der Stadt Wiesbaden und arbeitete als musikalischer Assistent und Dirigent mit Chören wie dem Vocalensemble Gelnhausen, der Johanniskantorei Frankfurt, der Frankfurter Singakademie, der Kantorei Wetzlar und der Frankfurter Kantorei. In 2011 beauftragte das Schauspiel Frankfurt ihn mit der Komposition und Einstudierung der Chöre in Ibsens „Wildente“ (Regie: Karin Henkel) sowie der musikalischen Einstudierung von „Hamlet, Prinz von Dänemark“ (Regie: Oliver Reese).

Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Pianist für die tourfähigen Kinderopern an der Oper Frankfurt (2006 – 2014) führten ihn Engagements als Organist, Pianist und Dirigent u.a. in die Alte Oper Frankfurt, zu den Weilburger Schlosskonzerten, zum Rheingau-Musik-Festival sowie in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks. Seit 2013 erweitert er sein Spektrum durch Konzertprojekte im Bereich der Neuen Musik mit dem hr-Sinfonierorchester unter Dirigenten wie Paavo Järvi, Frank Strobel und Lucas Vis an Cembalo, Celesta, Glockenspiel, Hammond-Orgel und Synthesizer. Als Dirigent arbeitete er projektbezogen mit der Frankfurter Kapelle, der Sinfonietta Frankfurt sowie mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

2015 wurde er vom Schauspiel Frankfurt für die musikalische Einstudierung der von Ari Benjamin Meyers komponierten Musik für „Dantons Tod“ (Regie: Ulrich Rasche) und die musikalische Leitung der gesamten Vorstellungsserie engagiert, für deren Wiederaufnahme er im Juni 2016 zurück kehrte. Zuletzt studierte er in den Kammerspielen den von Diana Syrse komponierten Bühnenchor für die Uraufführung „Der alte Affe Angst“ (Regie: Ersan Mondtag) ein und sprang für drei Vorstellungen der szenischen Fassung von Händels „Messiah“ als Continuo-Organist im Frankfurter Opern- und Museumsorchester ein.

2016 wurde er zudem zum Chordirektor der Internationalen Opernakademie Bad Orb berufen.

Sbonnik, Stefan
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Graf Danilo Danilowitsch
Vita:

Der in Cloppenburg geborene Tenor studierte klassischen Gesang im Bachelor an der Musikhochschule Münster bei Annette Koch und setzt sein Studium seit 2015 im Master-Studiengang Musiktheater/ Operngesang an der Theaterakademie in München bei Frieder Lang und Lars Woldt fort. Seine Ausbildung ergänzte er durch Meisterkurse bei Susan Anthony, Susanne Eken, Götz Alsmann und Bernhard Adler.

Bisher trat er in zehn Opern- und Operettenrollen in Erscheinung, darunter als Raimondo in Ruggiero Fedelis Almira in Kassel und als Siegfried in Die lustigen Nibelungen von Oscar Straus am Theater Münster. An der Theaterakademie August Everding verkörperte er den Remendado in Bizets Carmen unter Karsten Januschke mit dem Münchener Rundfunkorchester im Prinzregententheater sowie den Kalil in Christian Josts Die arabische Nacht mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im Oktober 2016 war er als Titelfigur in Ulisse nach Monteverdi in der Regie von Martina Veh zu erleben, im Februar 2017 stand er als Bill in der von Balázs Kovalik inszenierten Oper Flight von Jonathan Dove, unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer auf der Bühne des Prinzregententheaters.

Im Juni 2017 war er Teilnehmer der Mozart Residency der Académie de Festival d’Aix-en-Provence, nahm an Masterclasses teil und konzertierte in Aix-en-Provence und Umgebung.

Ab Herbst 2017 wird Stefan Sbonnik Mitglied im Opernstudio der Opéra national du Rhin. Er wird in Strasbourg, Colmar und Mulhouse u.a. als Dr. Cajus (Falstaff), Ser Toldo (R. Zandonai – Francesca da Rimini), Tybalt (Roméo et Juliette), Brühlmann (J. Massenet – Werther), Billy (Mahagonny Songspiel) und A brother (K. Weill – Seven deadly sins) zu sehen sein.

Darüber hinaus ist Sbonnik gefragter Solist im Konzertfach (u.a. J. S. Bach, Mendelssohn, Orff, Schubert). Stefan Sbonnik ist Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung.

An der Opernakademie singt der Tenor eine Figur, die als Bariton angelegt ist

Schreiber, Athena
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Dramaturgie, Theaterpädagogik
Vita:

Studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte in München und Mainz.
Assistierte und hospitierte an verschiedenen Theaterhäusern (u.a. Schauspiel Frankfurt) und beim ZDF Theaterkanal.
War Dramaturgin des Kinder- und Jugendtheaters in Wilhelmshaven.
Inszenierte in Wilhelmshaven drei Stücke für Kinder.
Ist als Theaterpädagogin in Kursen und Workshops tätig.
Als Erzählerin weckt sie mit ihrem Erzähltheater „Wortspiel“ bearbeitete und eigene Geschichten für Groß und Klein zum Leben.

Trescher, Carla Antonia
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Valencienne
Vita:

2015 schloss sie ihren Bachelorstudiengang an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Monika Bürgener ab. Seitdem studiert sie den Master of Music in Performance und wird diesen im Sommer 2017 abschließen.

Im Rahmen der Opernschule sammelte sie bereits zahlreiche Erfahrungen: Flora in Brittens The Turn of the Screw, als Serpetta in Mozarts La finta giardiniera, als Lauretta in Puccinis Oper Gianni Schicchi und als Eurydike in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt. Sie ist regelmäßig im Ensemble „Mozart für Kinder“ tätig.

Zusätzlich zu ihrem Studium hat Carla bereits erste Schritte auf fremden Bühnen gemacht: zum Beispiel im Rahmen des Mozartfestes Würzburg und in der Alten Oper Frankfurt.

Sie nahm an Meisterkursen von Gerhild Romberger, Camilla Nylund, Reinhard Hagen, Caroline Stein, Klesie Kelly- Moog und Helen und Klaus Donath teil.

Sie war Stipendiatin der Academia Vocalis und des Deutschlandstipendiums. Außerdem war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes für die Festspiele 2016 und wird bis zum Studienende durch den Richard- Wagner- Verband unterstützt.