2016

Berger, Lysann
Jahr:
Rolle: Leitung Kinderchor
Vita:

Kirchenmusikstudium in Görlitz, Aufbaustudium Chorleitung und Klavierpädagogik in Halle/Saale.
Chorassistenzstelle beim Stadtsingechor (Knabenchor) in Halle/Saale.
Langjährige hauptamtliche Kirchenmusikerin in Wächtersbach und Birstein.
Sängerin im Weltjugendchor und Projekte beim Stuttgarter Kammerchor, cantus thuringia, Süddeutscher Kammerchor u.a.; 2011 Silver diploma mit der 5-köpfigen A-capella-Gruppe „Juicy Blue“ bei Vokal Total in Graz.
Freiberuflich als Chorleiterin, Sopran, Klavierpädagogin, Organistin und im Bereich Musikalische Früherziehung tätig.
Zur Unterstützung der Kinder singt und spielt sie selbst einen Jungen in La Bohème.

Danz, Julia
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Mimi
Vita:

Julia Danz schloss im Sommer 2014 ihren Bachelor of Music mit der Ausrichtung Sologesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Ruth Ziesak ab. Seit Herbst 2014 studiert sie im Master of Music Oper an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Prof. Caroline Stein. Außerhalb ihres Studiums konnte sie bei einigen Meisterkursen u.a. bei Prof. Klesie Kelly, Ingeborg Danz, Prof. Heuer-Christen, Uwe Götz, Prof. Thomas Heyer und dem Komponisten Wolfgang Rihm wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Januar 2013 erhielt sie das Bayreuth Stipendium des Richard Wagner Verbandes und gewann Anfang dieses Jahres den Lortzing Wettbewerb des LIONS Club Leipzig.

Neben selbst gestalteten Liederabenden und einer Produktion beim saarländischen Rundfunk, führten sie ihre Konzerttätigkeiten unter anderem in den Orgelpark nach Amsterdam. In der Spielzeit 2015/16 ist sie an der Oper Leipzig als 1. Mädchen und Barbarina-Cover in „Le nozze di Figaro“ engagiert. Im Mai 2016 ist sie in der Hochschulproduktion „Kommilitonen!“ von Peter Maxwell Davies in der Partie der Sophie Scholl zu erleben. Im Sommer 2016 wird sie ihr Rollendebüt als Mimi in „La Bohème“ von Giacomo Puccini bei der Opernakademie Bad Orb geben.

Depret, Alice
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Musetta
Vita:

Die Belgierin Alice Depret schloss 2011 ihr Masterstudium mit Auszeichnung am Conservatoire Royal in Brüssel ab und erhielt den „Prix du patrimoine“. Als Studentin im Erasmusaustauschprogramm absolvierte sie das erste Jahr ihres Masterstudienganges an der Escola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona.
Sie schloss 2013 ihr Masterstudium in Oper an der Universität Mozarteum Salzburg ab. Dort stand Sie alsDonna Anna („Don Giovanni“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Contessa Almaviva („Le Nozze di Figaro“), Mimì („La Bohème“) und Blanche de la Force („Dialogues des Carmélites“) auf der Bühne. 2014 hat sie zusätzlich einen Master in Lied und Oratorium, ebenfalls am Mozarteum, abgeschlossen.
Als Interpretin von Liedern und französischen Melodien hatte sie zahlreiche Auftritte: u. a. bei den Festspielen HerbstTöne unter der Leitung von Lukas Hagen, „Hommage an Lisa della Casa“ in Kooperation mit den Salzburger Festspielen, Liederabend in der Academia Belgica in Rom, Schubert Liederabend „Du côté de chez Franz“ in der Opéra national du Rhin in Straßburg.
2015 wurde sie für die International Opera Academy Gent ausgewählt. In diesem Rahmen hat sie die Rolle von Wendlain Mernier’s „Frühlings Erwachen“ auf der Bühne der Opera Vlanderen interpretiert. Im November 2013 wurde der Sopranistin von der Stiftung Mozarteum Salzburg die Lilli-Lehmann Medaille verliehen.

Hartmann, Kim
Stimmlage:
Jahr: , , , , ,
Rolle: Bühnenbild
Vita:

Kim Hartmann ist Lehrerin am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen. Sie zeichnet seit frühester Kindheit kleine und große Bilder und liebt Comics. An der Gesamtschule Wächtersbach weckte 1986 Alfred Körper ihr Interesse für Wandmalerei. In der gymnasialen Oberstufe lernte sie bis 1990 bei Wolfgang Schlagbauer das Gestalten mit Ton und die Perspektive des Raumes. 1990 begann sie, insgesamt 35 Wände der Spessart-Klinik Bad Orb mit Comicmotiven zu überziehen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen erarbeitete sie für die Theatergruppe Bad Soden-Salmünster unter anderem die Bühnengestaltung für „Das Dschungelbuch“ und „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Im Jahr 2009 wurde aus einem Klassenraum der Martinusschule Bad Orb das Dorf Nottingham aus Disneys „Robin Hood“. Den Innenraum des Kindergartens Michael Bad Orb gestaltete sie 2010 im Stile einer Burg. Für die Opernakademie malte sie bereits die Bühnenbilder für „Der Barbier von Sevilla“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Die Zauberflöte“.

Kim, Julian Younjin
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Marcello, der Maler
Vita:

Der Bariton Younjin Kim wurde in Südkorea geboren. Seinen Bachelor of Music (Gesang und Musikpädagogik) legte er an der Kyung-Hee Universität in Seoul ab. An der Hochschule für Musik in Freiburg machte er unter Prof. Angela Nick seinen Master in Operngesang, anschließend schloß er mit dem Soloist Diploma mit Auszeichnung ab. Seit 2013 besuchte er Meisterkurse bei KS Peter Berne, KS Claudia Eder und KS Brigitte Fassbaender. 2013 gewann Kim den Internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg und 2015 den Internationalen Gesangswettbewerb Schlossoper Haldenstein/Chur. 2014 erhielt er ein Stipendium der „Yehudi Menuhin Live Music Schow“. Sein Repertoire umfasst die großen Opernrollen (Escamillo „Carmen“, „Don Giovanni“ …), sowie „Lieder eines fahrenden Gesellen“. In der Saison 2016/17 ist er als Gastsolist im saarländischen Staatstheater in „Tosca“ und bei der Kammeroper Köln in „Die lustige Witwe“ und „Aschenputtel“ zu sehen.

Klein, Manuel
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Alcindoro/Zollbeamter
Vita:

Geboren in Potsdam, studierte Manuel Klein Viola an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Erste Engagements führten ihn an das Opernhaus Halle und das Theater Magdeburg. Nachdem er einige Jahre freischaffend in diversen Orchestern in Deutschland und Europa (u.a. RSB, Komische Oper Berlin, NDR Hamburg, Valencia) spielte, begann er ein Privatstudium als Bass bei Joachim Vogt (HfM Berlin). Meisterkurse bei Roberto Accurso (Italien) und Inmaculada Martinez vervollständigten seine Ausbildung. Es folgten erste Stückverträge u.a.  am Theater Chemnitz, Nationaltheater Weimar, Theater Koblenz, Deutsche Oper Berlin und am Landestheater Neustrelitz als Opernchorist. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er im Opernchor am Landestheater Neustrelitz als Bass engagiert. Die Rolle des Alcindoro bei dieser Produktion ist sein Debüt als Solist.

Klimbacher, Georg
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Schaunard, der Musiker
Vita:

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führt den österreichischen Bariton Georg Klimbacher beispielsweise in den Wiener Musikverein, in das Wiener Konzerthaus, zur Schubertiade Schwarzenberg, zum Gstaad Menuhin Festival (CH), an das Teatro Olimpico in Vicenza, in das Auditorio Nacional de Música in Madrid, in den Holywell Music Room in Oxford oder zum Internationalen Lied Festival Zeist (NL).

Eine künstlerische Zusammenarbeit ergab sich bisher mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Sascha Goetzel, Johannes Prinz, Dennis Russell Davis, Walter Kobéra und Martin Haselböck, mit den Pianisten Sir András Schiff, Graham Johnson, David Lutz und Eduard Kutrowatz, sowie mit Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, dem Concentus Musicus Wien, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der Capella Andrea Barca und dem Orchester Wiener Akademie.

Engagements in Oper und Operette führen Georg Klimbacher unter anderem in das Auditorium Orchestre National de Lyon, an das Theater an der Wien, an die Grazer Oper, an das Teatro Sociale in Trient (I), an das Landestheater Bregenz, an die Wiener Kammeroper (Neue Oper Wien) oder in den Palace of Arts in Budapest. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Guglielmo, Papageno, Schaunard, Belcore, Dr. Falke, Graf Boni (Die Csárdásfürstin) sowie Arzt und Angestellter (Die Nase, Schostakowitsch).

Lee, Saya
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Rodolfo, der Dichter
Vita:

Der aus Südkorea stammende Tenor Saya Lee begann seine künstlerische Laufbahn als Sänger in seiner Heimat mit einem Gesangsstudium an der Universität von Seoul. Nach seiner Ankunft in Deutschland nahm er ein Studium an der HfM Franz Liszt Weimar in der Gesangsklasse von Prof. Hans-Joachim Beyer und somit eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Oper, Konzert und Lied auf, die er dieses Jahr mit Bestnote abschloss. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang an der HfM Würzburg beim Prof. Wottrich.
Saya sang in den letzten Jahren viele wichtige Opernpartien seines Faches, u.a. W.A. Mozarts Ferrando mit der Jenaer Philharmonie und Tamino in der Sommeroper Bamberg und Altötting. Er sang 2014 Nemorino in G. Donizettis „L’elisir d’amore“, sowie den Prinz in „Rusalka“ von A. Dvorak, den er im Rahmen der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2011 spielte. Ab 2012 hat er an den Theatern Weimar, Erfurt, Gera und Eisenach große und mittlere Partien gesungen. International nimmt Saya regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben teil. Zuletzt gehörte er zu den ausgewählten Teilnehmern prägender Kurse mit KS Prof. Brigitte Fassbaender und Montserrat Caballé und sang sich an der Deutschen Oper Berlin in den Jahren 2011 und 2012 zum Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2015 gewann er den 2. Preis in Nico Dostals Operettenwettbewerb.

Lickleder, Georg
Stimmlage:
Jahr: ,
Rolle: Sarastro (2014), Colline (Philosoph) (2016)
Vita:

Georg Lickleder absolvierte zunächst eine Kirchenmaler- und Holzbildhauerlehre und begann erst während seines Studiums der Bildhauerei – in der Klasse von John Bock an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe – auf den Gesang umzusatteln. Erste Schritte machte er mithilfe von Ralph Hammer und Malika Rejad, bis sich entschloß, dann gänzlich Gesang bei Prof. Stephan Kohlenberg an der Musikhochschule in Karlsruhe zu studieren. Schon während des Studiums wirkte er an mehreren Produktionen der dortigen Opernschule mit.
In Ergänzung zum Studium besuchte er Meisterkurse von Arthur Korn und Georg Nigl und erhielt weiteren Unterricht von Thomas Rebilas. Noch während seines Studiums gastierte er schon am Stadttheater Pforzheim als Silvano in Verdis „Un ballo in maschera“. 2014 sang er in der Zauberflöte der Opernakademie Bad Orb die Rolle des Sarastro. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er festes Mitglied des Ensembles für Musiktheater am Staatstheater Mainz und war dort bis jetzt als Basilio (Barbiere di Siviglia, G. Rossini), Bass (Fairy Queen, H. Purcell), Pilone (Perelà, Dusapin) Hans Schwarz (Meistersinger, R. Wagner), Betto (Gianni Schicchi, G. Puccini), Wagner (Margerete, C. Gounod) und als Graf Monterone (Rigoletto, G. Verdi) zu hören.
Seit 2016 nimmt er ergänzend Unterricht bei Ks. Dieter Schweikart.

Moritz, Bernd
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Benoit/Momus/Sergeant
Vita:

Bernd Moritz wurde 1959 im heutigen Bundesland Brandenburg geboren. Nach Schul-und Lehrausbildung entschied er sich für ein technisches Studium im Ausland. Nach Beendigung des Studiums arbeitete er zunächst weiter in Brandenburg und siedelte 1991 berufsbedingt nach Hessen. Schon in dieser Zeit war die Musik wichtiger Bestandteil seines Lebens. Zunächst in verschiedenen Chören als Bass/Bariton tätig wurde er 1996 Mitglied der Musical Company Hanau unter Leitung von Benjamin Baumann. Hier wurde er für die Musicalproduktionen „Eating Raoul“ und „Der kleine Horrorladen“ besetzt. Dem Drang folgend seine Stimme weiter zu entwickeln, unterzog er sich einer klassischen Gesangsausbildung in Hanau bei Gisela Alt. Parallel war er zusätzlich in verschiedenen Chorgesangsprojekten tätig. Ein weiterer Schritt in der Stimmausbildung wurde ihm in der Zusammenarbeit mit Bettina Weber zuteil. Im Rahmen der Opernschule Gelnhausen war er in den Jahren 2004 bis 2010 fester Bestandteil in sieben Opernproduktionen. Anfänglich im Chor, aber schon bald in verschiedenen Solopartien. „Hexentanz“ 2004; „Scheherazade“ (Großvesir)2006; „Die Zauberflöte“ (Sprecher,1.Priester,Geharnischter) 2006; „Die Liebe der Nachtigall“ (Rosenbusch) 2007; „Der Rattenfänger von Hameln“(Rattenfänger) 2008; „Sterntaler“ 2008; „Oliver Twist“ 2010.
Seit 2011 leitet er die „Kinzigtal Gigolos“ ein Männersextett. Hier steht in erster Linie der Spaß am Singen im Vordergrund. Hier kommt Liedgut der zwanziger Jahre zum Einsatz. 2015 wurde er Mitglied im Chor der Opernakademie Bad Orb im Rahmen der Produktion „Hoffmanns Erzählungen“. 2016 steht er in der Rolle des Benoît in „La Boheme“ auf der Bühne.