2015

Bak, Frederik
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Nathanael, Spalanzani
Vita:

Der junge Tenor Frederik Bak begann seine musikalische Laufbahn im Alter von zehn Jahren als Solist im Mainzer Domchor unter der Leitung von Prof. Mathias Breitschaft. Zum WS 2010/11 nahm er sein Gesangsstudium bei Prof. Thomas De – wald an der Hochschule für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz auf. In diesem Rahmen wirkte er in zahlreichen Konzerten und Liederabenden mit und sang bereits unter Dirigenten wie Ton Koopman, Michael Hofstetter, Wolfram Koloseus u.a. Seit 2012 ist Frederik Bak regelmäßig in Produktionen des Staatstheaters Mainz zu erleben und gestaltete hier Partien in G. F. Händels „Rinaldo“ (Regie: Tatjana Gürbaca/Musikal. Ltg.: Hermann Bäumer) und C. Pallavicinos „La Gerusalemme liberata“ in einer Inszenierung von Sandra Leupold. Jüngst sang er dort in ei – ner Aufführungsserie von R. Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Regie: Ronny Jakubaschk/Musikal. Ltg.: Hermann Bäumer). Im Herbst 2013 gestaltete Frederik Bak die Rolle des „Cecco“ aus J. Haydns Oper „Il mondo della luna“ am Landestheater Rudolstadt unter der Musikalischen Leitung von Oliver We – der. Regie führte Peer Boysen. Diese und andere Partien verkörperte er auch in Opernproduktionen der Hochschule für Musik Mainz. So z.B. „Don Basilio/Don Curzio“ sowie „Contino Belfiore“ in W. A. Mozarts „Le nozze di Figaro“ und „La finta giardiniera“. Im Frühjahr 2015 erhielt Frederik Bak ein Stipendium des Ro – tary-Clubs Mainz-Churmeyntz in Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen.

Chen, Hongyu
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Lindorf, Coppélius, Dr. Mirakel, Dapertutto
Vita:

Der junge, aus der inneren Mongolei (China) stammende, Bariton Hongyu Chen schloss 2015 sein Masterstudium an der Opernschule Mannheim bei Prof. Rudolf Piernay ab. Zuvor absolvierte er sein Diplomstudium an der Hochschule für Musik Weimar. Im Oktober beginnt er ein Aufbaustudium an der HfM Saar bei Prof. Yaron Windmüller. Hongyu Chen besuchte Meisterklassen u.a. bei Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski, Angelika Kirchschlager und Charles Spencer. Als mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wurde sein künstlerischer Werdegang von der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Wilhelm-Müller-Stiftung gefördert. Während seines Studiums gastierte er unter anderem bei den Tiroler Festspielen, an der Frankfurter Oper, dem Nationaltheater Weimar, Theater Nordhausen und an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Er verkörperte den Silvio in Leoncavallos „Pagliacci“, Orestes in Glucks „Iphigénie en Tauride“, Falstaff in Verdis „Falstaff“, Roberto in Mozarts „La finta giardiniera“, Junius in Brittens „The Rape of Lucretia“, Argante in Händels „Rinaldo“ sowie die Titelpartie des Figaro in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“. Seine umfangreichen Konzerttätigkeiten führten Chen in mehrere Länder sowie zur Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern wie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Brandenburgischen Staatsorchester, den Prager Philharmonikern, der Lautten Compagney Berlin und Dirigenten wie Christian Thielemann, Gustav Kuhn, Helmut Rilling, Heribert Beissel, Wolfgang Katschner und Stefan Sanderling.

de Butts, Lucy
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Olympia
Vita:

Sie stammt aus Buckinghamshire, England. Ihr Repertoire umfasst Königin der Nacht in Mozarts „Die Zauberflöte“ (Weimar Lyric Opera Studio), Belinda in Purcells „Dido and Aeneas“, Cupid in John Blows „Venus and Adonis“ (beides mit der Hampstead Garden Opera Company, London), Inez in Michele Carafas „I Due Figaro“ (Zürich Free Opera Company), Monica Menotti: „The Medium“ (Berlin International Opera Company), Barbarina in Mozarts „Figaros Hochzeit“ und Lady Billows in Brittens „Al – bert Herring“ (beides Edinburgh Studio Opera Company). Nach einem abgeschlos – senen Studium der Geschichte an der Edinburgher Universität in Schottland (2007) studierte Lucy de Butts für einen Master in Gesang an dem Trinity College of Music in London mit Alison Wells (2009) sowie einen Master in Gesang an der Züricher Hochschule der Künste mit Jane Thorner (2014). Lucy de Butts hat an verschiedenen Meisterkursen teilgenommen, u.a. der British Youth Opera, der Europäischen Akade – mie für Musik und Darstellende Künste in Montepulciano und dem Lyric Opera Stu – dio Weimar. Weitere Impulse erhielt sie bei Edda Moser, Montserrat Caballé, Rudolf Piernay, Birgid Steinberger, Gerd Uecker, Marijana Mijanovic, Susan McCulloch und Heidi Brunner. Als Chorsängerin ist Lucy de Butts Mitglied der Züricher Sing-Akade – mie, Basler Madrigalisten, Ensemble Corund, Orlando Ensemble, Gächinger Kantorei, Bach-Stiftung St. Gallen, Nederlandse Bach Vereinigung, English Voices und der Professional Singers Scheme mit dem London Philharmonia Chorus.

Eder, Lukas
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Herrmann, Schlemihl
Vita:

Lukas Eder studiert Gesang an der Hochschule für Musik Mainz in der Klasse von Sebastian Geyer. Jüngst trat er beim renommierten Opernfestival Kammeroper Schloss Rheinsberg als Orgando in Händels „Amadigi di Gaula“ (Regie: Claudia Eder) in Erscheinung. Im letzten Semester wurde Lukas Eder in das Exzellenzprogramm für junge Opern- und Konzertsänger „Barock Vokal“ aufgenommen und sang unter anderem bei den Schwetzinger SWR-Festspielen die Partie des Polifemo in der Barockoper „Acis y Galatea“ von Antonio de Literes (Regie: Claudia Martin). Mit der Partie des Ben in Gian Carlo Menottis „The Telephone or L‘amour à trois“ (Regie: Doris Schumacher) sang Eder zuletzt auch zeitgenössisches Repertoire. Schon während seines Schulmusikstudiums mit Hauptfach Violine konnte Lukas Eder erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln.Bereits 2010 sang er am Stadttheater Koblenz in Schostakowitschs „Nos“ (Regie: Waltraud Lehner) und ein Jahr später an der Oper Frankfurt in Cavallis „La Calisto“ (Regie: Jan Bosse). Das Erste Staatsexamen schloss Lukas Eder 2013 mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2012/13 war Lukas Eder am Staatstheater Mainz als Corriero in der Barockoper „La Gerusalemme liberata“ von Carlo Pallavicino (Regie: Sandra Leupold) zu hören. Weitere Engagements führten den jungen Sänger an das Thüringer Landestheater Rudolstadt und erneut an die Oper Frankfurt, wo er mit dem Konzertchor Darmstadt in Telemanns „Orpheus“ (Regie: Florentine Klepper) sang. Im Rahmen der Hochschulproduktion war Lukas Eder zuletzt als Nardo in Mozarts „La finta giardiniera“ (Regie: Peer Boysen) zu erleben. Außerdem sang er die Bass-Partie in der großen Messe in c-Moll (KV 427). Momentan studiert Eder Rossinis „Barbier von Sevilla“, womit er als Basilio 2016 seinen Diplom-Abschluss gestalten wird.

Elsäßer, Markus
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Junker Spärlich (2012), Andreas, Cochénille, Franz, Pitichinaccio (2015)
Vita:

Der Tenor deutsch-indischer Herkunft wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in Berlin auf. Als langjähriges Mitglied des Knabenchors Berlin (ehemals Knabenchor der St.-Hedwigs-Kathedrale) kam er als Solist u.a. an die Deutsche Oper Berlin (1. Knabe in Mozarts Zauberflöte). Nach dem Abitur studierte er Schulmusik und Gesang bei Sabine Ritterbusch und Andreas Reibenspies. Meisterkurse bei Harry Kupfer, James Taylor, Thomas Heyer und Eckhart Sellheim
ergänzen seine Ausbildung. Er ist ein gefragter Solist im oratorischen Bereich. Sein Repertoire umfasst die großen Oratorien von Rennaissance bis zur Moderne, wobei seine besondere Vorliebe dem Vokalwerk Johann Sebastian Bachs gilt. Er arbeitete mit namhaften Ensembles wie L‘arpa festante, La banda Augsburg und dem Bachkollegium Stuttgart. Auf der Opernbühne war er in den letzten Jahren wiederholt in Produktionen der Kammeroper Konstanz, der Opernakademie Bad Orb sowie vielen freien Produktionen zu hören. Weitere Gastverträge führten ihn u.a an das Festspielhaus Baden-Baden zu den Osterfestspielen 2013, wo er mit den Berliner Philharmonikern auftrat.

Hartmann, Kim
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Bühnenbild
Vita:

Kim Hartmann ist Lehrerin am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen. Sie zeichnet seit frühester Kindheit kleine und große Bilder und liebt Comics. An der Gesamtschule Wächtersbach weckte 1986 Alfred Körper ihr Interesse für Wandmalerei. In der gymnasialen Oberstufe lernte sie bis 1990 bei Wolfgang Schlagbauer das Gestalten mit Ton und die Perspektive des Raumes. 1990 begann sie, insgesamt 35 Wände der Spessart-Klinik Bad Orb mit Comicmotiven zu überziehen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen erarbeitete sie für die Theatergruppe Bad Soden-Salmünster unter anderem die Bühnengestaltung für „Das Dschungelbuch“ und „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Im Jahr 2009 wurde aus einem Klassenraum der Martinusschule Bad Orb das Dorf Nottingham aus Disneys „Robin Hood“. Den Innenraum des Kindergartens Michael Bad Orb gestaltete sie 2010 im Stile einer Burg. Für die Opernakademie malte sie bereits die Bühnenbilder für „Der Barbier von Sevilla“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Die Zauberflöte“.

Khanamiryan, Astghik
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Antonia
Vita:

Astghik Khanamiryan wurde 1984 in Jerewan geboren, wo sie mit acht Jahren Klavierspielen lernte. In Moskau entdeckte man mit elf Jahren ihre Stimme. Im Jahr 1998, als die Familie nach Armenien zurückkam, besuchte sie weiter die Musikschule und machte ihr Diplom als Klavierspielerin. Aber ihr Traum war Singen, und sie studierte in der Staatlichen Musikhochschule in Jerewan. Mit 17 Jahren war sie die jüngste Teilnehmerin im Mozart-Gesangswettbewerb in Salzburg. 2007 kam sie nach Österreich und besuchte die Opernklasse im Konservatorium in Wien. Astghik absolvierte viele Auftritte mit dem Wiener Mozartorchester und dem Orchester des Konservatoriums sowie viele Konzerte in Österreich, Deutschland, Lichtenstein, Russland und Armenien. 2013 hat sie im Pygmalion-Theater in Wien im Musical „Sisi“ v. Roland Baumgartner gesungen. Seit 2014 singt sie in der Kinderoper Papageno und gastiert mit der Oper durch Deutschland und Österreich. 2014 gewann sie den 2. Preis im internationalen Gesangswettbewerb „Wiener Sterne“. Seit dem Sommer 2014 hat sie regelmäßige Auftritte im Sommersaisons im Romantik Theater in Niederösterreich, wo sie in Operettenpremieren von Roland Baumgartner „Die flatterhaften Herzen“ und „Calafati“ singt. 2014 und 2015 hat sie in „La Bohème“ die Rolle der Musetta in der Pasinger Fabrik in München gesungen. Zurzeit bereitet sie die Rolle der „Csárdásfürstin“ aus gleichnamiger Operette von Kalman im Rahmen der „Musikwelten“ des Jugend-Musikfestivals und eine Operntournee mit der Donau-Philharmonie Wien vor.

Mandruzzato, Giulia
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Musikalische Assistenz
Vita:

Giulia Mandruzzato wurde in Lendinara, Italien geboren. Sie studierte an der Musikhochschule von Rovigo, wo sie ihr Klavier-Solo-Diplom absolvierte. In Padova machte sie ihren Master bei Jean-Pierre Armangaud in Kammermusik und Gesangskammermusik. Zusätzlich studierte sie an der Musikhochschule von Rovigo
Kammermusik. 2009 schlug sie die Richtung Opernkorrepetition ein. Sie studierte mit Paolo Ballarin (Teatro La Scala) an der Musikhochschule von Rovigo und absolvierte dort ihr Diplom für Korrepetition mit Auszeichnung. Seit 2006 arbeitet sie als Korrepetitorin in verschiedenen Theatern (Teatro Sociale von Rovigo, Teatro Verdi von Padova, Teatro Comunale von Treviso, Opera Festival von Bassano del Grappa, Musikzentrum von Rimini). In den letzten Jahren war sie auch in Frankreich (Teather Evry) und Malta (Theater Astra) tätig. Seit diesem Jahr arbeitet sie am Staatstheater Mainz.

Mayer, Myriam
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Giulietta
Vita:

Die aus Schwaben stammende Sopranistin Myriam Mayer begann ihr Gesangsstudium zum WS 2005 in der Liedklasse bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Im SS 2007 wechselte sie zu Stephan Kohlenberg und schloss dort ihr Diplom-Musiklehrerstudium und ihren Bachelor-Oper ab. 2013 beendete sie ihren Master Oper mit großem Erfolg bei Prof. Christiane Libor. Ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Paris, wo sie bei Chantal Mathias und Alain Buét studierte, ergänzt ihre Studien. Wichtige Impulse für ihre sängerische Entwicklung erhielt sie in Meisterkursen bei Roman Trekel, Malcolm Walker, Didier Henry, Udo Reinemann, Anne le Bozec und Gerd Türk. Myriam Mayer ist als Konzertsängerin tätig und hat u.a. in der Stiftskirche in Tübingen die Sopranpartie in der „Messa per Rossini“ und im „Stabat Mater“ von G. Rossini zur Aufführung gebracht. In der Frankfurter Heilig-Geist-Kirche sang sie die Sopranpartie in Mendelssohns „Elias“. In der Spielzeit 2010/2011 sang sie an den Städtischen Bühnen Frankfurt in der Operette „L’étoile“ von E. Chabrier die Oasis. Außerdem gab sie im November 2011 in der Hochschulproduktion „Falstaff“ von Verdi die Alice. 2013 brachte sie zur Neueröffnung des „Campus One“ der HfM Karlsruhe eine gekürzte Fassung von Poulencs „La Voix Humaine“ zur Aufführung. Im März 2014 gab sie ihr Debüt als Giulietta in „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am Theater Pforzheim.

Odenwald, Tobias
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Luther, Crespel
Vita:

Der in Fulda geborene Bass Tobias Odenwald studierte parallel zu seinem Medizinstudium als Gast an der Musikhochschule Würzburg Gesang und wirkte an mehreren Projekten der dortigen Opernschule mit. Seit 2009 lebt er in London, wo er seine Ausbildung an der Morley Opera School fortsetzte und an Kursen des National Opera Studios mit Mark Shanahan, Della Jones und Alex Ingram teilnahm. Zusätzlich besuchte er Meisterklassen mit Ian Page, Jonathan Miller, Dame Anne Evans, Judith Weir und Ulf Bästlein. Zur Zeit studiert er bei Pawel Izdebski. Seine ersten Rollen umfaßten Bartolo in der „Hochzeit des Figaro“ mit Hampstead Garden Opera (London), Frère Laurent in Gounods „Roméo et Juliette“ mit Bearwood Opera (Reading), Sprecher und Zweiter Geharnischter in der „Zauberflöte“ mit Opera Classica (Bad Schwalbach) und Antonio in der „Hochzeit des Figaro“ mit VoiceArc (Edinburgh). Demnächst wird er als Kezal in „Die verkaufte Braut“ mit Bearwood Opera zu hören sein. Tobias Odenwald ist Mitglied des Extrachores der Bayerischen Staatsoper in München.