2014

Blumenthal, Anke Eva
Rolle: Musikalische Assistenz
Vita:

Geboren in Frankfurt am Main, begann dort ihr Studium an der Musikhochschule in der Klavierklasse von Prof. Irina Edelstein.
Zusätzlich belegte sie zahlreiche Meisterkurse, so bei Prof. A. Ugorski und Prof. O. Gordon, unter anderem auch in Italien, Tschechien und Frankreich.
2001 begann sie ein Aufbaustudium für Kammermusik und Liedbegleitung an der Hans Eisler-Hochschule für Musik Berlin bei Prof. Bernd Casper.
Sie ist ausserdem Mitglied der Liedklasse bei Prof. Wolfram Rieger.
Neben Klaviersolokonzerten hatte sie schon zahlreiche Auftritte als Solistin mit Orchesterbegleitung.
2001 Stipendium von Jeunesses Musicales Deutschland, 2003 des Richard-Wagner-Verbandes.
Praktikantin von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.
Schon in den ersten Jahren der Opernakademie Bad Orb wirkte Anke Eva Blumenthal als Regieassistentin bei mehreren Produktionen mit, seit 2001 bis 2014 als musikalische Assistentin.

Burg, Frauke
Stimmlage:
Jahr: ,
Rolle: Frau Fluth, Königin der Nacht
Vita:

Frauke Burg begann ihr Gesangstudium im Jahre 2006 an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Caroline Thomas. Im Sommer 2010 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Prof. Gabriele Fuchs. Nach sehr gutem Abschluss des Diplom Gesang im Jahr 2012, absolvierte sie bis 2014 den Master Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie in unterschiedlichen Hochschulproduktionen. So sang sie unter anderem Frasquita in George Bizets „Carmen“ im Landestheater Detmold. Zu ihren weiteren Partien zählen unter anderem Morgana („Alcina“, Händel), Isabella („L ́inganno felice“, Rossini) und Adele („Fledermaus, J. Strauß).

Außerdem debütierte sie 2013 im Prinzregententheater München mit der Titelpartie des Aleramo in „Adelasia ed Aleramo“ von G.S. Mayr unter der musikalischen Leitung von Andreas Spering und der Regie von Tilman Knabe. Bei den Opernfestspielen in Bad Orb sang sie die Frau Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai. In der Spielzeit 2012/2013 war sie als Gast an der Bayerischen Staatsoper in der Uraufführung von „Babylon“ von Jörg Widmann unter Kent Nagano als erster Sopran im „Genitalseptett“ zu hören.

Ihr nächstes Engagement wird sie in der kommenden Spielzeit 2014/2015 als eine Sirene in der Uraufführung der Oper „Sirenen“ von Rolf Riehm an das Opernhaus Frankfurt führen. Zudem hat Frauke Burg eine rege Konzerttätigkeit entwickelt. In zahlreichen Konzerten ist sie deutschlandweit mit geistlichem und weltlichem Repertoire zu hören. Im Jahre 2008 war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin. Sie absolvierte Meisterkurse bei Peter Konwitschny, Harry Kupfer und Rudolf Piernay und ist Stipendiatin des Richard-Wagner- Verbands, München.

Choi, Hunyoung
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Tamino
Vita:

Hunyoung Choi wurde 1984 in Seoul (Südkorea) geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Sahm-Yook University. Weitere musikalische Ausbildung erhält er seit 2010 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Marthin Bruns, KS Uta Priew. Er hat 2012 den 3. Peis des Gesangswettbewerbs beim 43° concorso Internazionale „Vincenzo Bellini“ Caltanisstta gewonnen sowie den 3. Preis im 47° International Antonin Dvorak singing Competition. Bisher sang er den Nemorino von G. Donizetti in „L’elisr d’amore“, Gastone in „La Traviata“, erster geharnischter Mann in „Die Zauberflöte“.

Diny, Vanessa
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Pamina
Vita:

Die Sopranistin Vanessa Diny wuchs im Saarland auf und studierte zunächst an der Musikhochschule Saarbrücken. Derzeit befindet sie sich im Masterstudium Operngesang in der Klasse von Prof. Thomas Heyer an der HfMDK in Frankfurt am Main. Besondere Impulse erhielt sie darüber hinaus auf Meisterkursen, u.a. bei Judith Lindenbaum, Kammersängerin Brigitte Fassbaender und Helmut Deutsch. Als Lied- und Konzertsängerin konnte man Vanessa Diny 2013 in der Alten Oper Frankfurt, in einem Liederabend der Bad Hersfelder Festspielkonzerte und auf den Wiesbadener Bachwochen erleben. Als Opernsängerin war sie erstmals 2009 als Anna Gomez in Gian Carlo Menottis Oper „The Consul“ zu hören. Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden sang sie die Partie der Julie in der Uraufführung von „Büchners Frauen“ von Paul Schäffer. Diese Produktion führte sie auch in einem Gastspiel an das Stadttheater Gießen.

In der Spielzeit 2013/14 debütierte sie als Musetta in G. Puccinis „La Bohème“ im Papageno Theater Frankfurt. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel wird sie im Sommer 2014 in einer Kinderoper nach W.A. Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ als Konstanze gastieren.

Hartge, Hannah
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Bühnenbild
Vita:

Hannah Hartge, geboren 1993 in Darmstadt, besuchte bis zu ihrem Abitur 2012 das Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen.
Auch wenn dortige Ehrungen für besondere Leistungen in Physik und Latein im ersten Moment nicht darauf schließen lassen, war sie doch schon immer sehr an Kunst interessiert – sei es nun die darstellende oder die bildende Kunst.

So besuchte sie viele Jahre den Ballett- und später auch Jazz-Tanzunterricht, spielt Querflöte, besuchte einzelne Mal-/Zeichenkurse bei Elisabeth Wojciak und nimmt seit ein paar Jahren auch Klavierstunden.

Ein Praktikum in der Steinbildhauerei Rode (Altenhaßlau) 2008 weckte außerdem ihr Interesse am künstlerischen plastischen Gestalten.
An ihrer Schule stand sie nicht nur oft für die Theater-AG auf der Bühne (zuletzt als Mephisto in Goethes „Faust“), sondern wirkte auch mehrere Jahre im Schulorchester und in sozialen Einrichtungen des Gymnasiums mit.

Das Malen blieb dabei immer ein Hobby, das hin und wieder auch zur Bühnengestaltung bei Schulprojekten wie zum Beispiel einer Theateraufführung oder der Großveranstaltung „Schlag den Lehrer“ zum Einsatz kam.

Hartmann, Kim
Stimmlage:
Jahr: , , , , ,
Rolle: Bühnenbild
Vita:

Kim Hartmann ist Lehrerin am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen. Sie zeichnet seit frühester Kindheit kleine und große Bilder und liebt Comics. An der Gesamtschule Wächtersbach weckte 1986 Alfred Körper ihr Interesse für Wandmalerei. In der gymnasialen Oberstufe lernte sie bis 1990 bei Wolfgang Schlagbauer das Gestalten mit Ton und die Perspektive des Raumes. 1990 begann sie, insgesamt 35 Wände der Spessart-Klinik Bad Orb mit Comicmotiven zu überziehen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen erarbeitete sie für die Theatergruppe Bad Soden-Salmünster unter anderem die Bühnengestaltung für „Das Dschungelbuch“ und „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Im Jahr 2009 wurde aus einem Klassenraum der Martinusschule Bad Orb das Dorf Nottingham aus Disneys „Robin Hood“. Den Innenraum des Kindergartens Michael Bad Orb gestaltete sie 2010 im Stile einer Burg. Für die Opernakademie malte sie bereits die Bühnenbilder für „Der Barbier von Sevilla“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Die Zauberflöte“.

Körber, Sophia
Jahr:
Rolle: 1. Knabe
Vita:

*1990, begann ihre musikalische Ausbildung bereits ab dem 5. Lebensjahr. Klassischen Gesangsunterricht erhielt sie in Jugendjahren von Birgit Bockler, zusätzlich nahm sie an Meisterkursen für Neue Musik und Szenische Gestlatung bei Maria Husmann in Hamburg teil. Sie erlangte Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene und war zweifache Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche Perleberg. 2010 sang sie in der Finalrunde des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin. Ihr Operndebüt gab sie 2009 als Papagena in Mozarts„Zauberflöte“ in Klein Leppin.
Von 2009 bis 2012 studierte Sophia Körber Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Norma Enns. Während ihres Studiums wirkte sie an Opernproduktionen der Hochschule mit. Im Studienjahr 2012/2013 studierte sie Vokale Kammermusik bei M° Gianni Fabbrini am Conservatorio „Luigi Cherubini“ Firenze in Italien und erhielt dafür ein Erasmus-Stipendium. sie konzertierte als Solistin im Palazzo Medici Riccardi Firenze. Unterricht für Belcanto bei Sopranistin Janet Perry rundete ihren Auslandsstudienaufenthalt ab. Weiterhin besuchte sie Meisterkurse bei Ulrike Sonntag (Gesang), Peter Berne (Belcanto) und Sarah Maria Sun (Neue Vokalmusik). Seit dem Wintersemester 2013/2014 setzt Sophia Körber ihr Gesangsstudium bei Prof. Marina Sandel an der HMTM Hannover fort. Sie ist Stipendiatin der Hochschulstiftung.

Kunze, Victoria
Jahr:
Rolle: Papagena
Vita:

Victoria Kunze ist gebürtige Bambergerin und studiert derzeit an der Hochschule für Musik Saarbrücken Gesang/Musiktheater bei Ruth Ziesak, Harfe bei Annette Jansen-Zacks, sowie Elementare Musikpädagogik bei Michael Dartsch. Victoria Kunze geht einer regen Konzerttätigkeit nach – Sie gibt zahlreiche Solokonzerte mit Gesang und Harfe und ist in verschiedenen Projekten zu hören. Sie sang als Solistin in Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ und in Mendelssohns „Elias“ unter der Leitung von Georg Grün, in Faurés „Requiem“, und in Saint-Saens‘ „Oratorio de Noel“. Im Januar 2013 und 2014 sang und spielte sie im Neujahrskonzert Bamberg mit dem Bamberger Kammerorchester unter der Leitung von Gerhard Olesch. Sie gastierte im April 2014 als Solistin des Jungendsymphonieorchesters Oberfranken unter der Leitung von Till Fabian Weser. In einer Neuproduktion von Mozarts „Don Giovanni“ gab Victoria Kunze im Oktober 2013 ihr Operndebut als Zerlina bei der Sommer Oper Bamberg. Seit April 2013 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Dt. Volkes, als Harfenistin in deren Orchester aktiv und erweitert ihre Erfahrung durch Gesangs-Meisterkurse u. a. bei Ulf Bästelein, Detlef Roth, Carsten Süss und Angelika Kirchschlager.

Lickleder, Georg
Stimmlage:
Jahr: ,
Rolle: Sarastro (2014), Colline (Philosoph) (2016)
Vita:

Georg Lickleder absolvierte zunächst eine Kirchenmaler- und Holzbildhauerlehre und begann erst während seines Studiums der Bildhauerei – in der Klasse von John Bock an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe – auf den Gesang umzusatteln. Erste Schritte machte er mithilfe von Ralph Hammer und Malika Rejad, bis sich entschloß, dann gänzlich Gesang bei Prof. Stephan Kohlenberg an der Musikhochschule in Karlsruhe zu studieren. Schon während des Studiums wirkte er an mehreren Produktionen der dortigen Opernschule mit.
In Ergänzung zum Studium besuchte er Meisterkurse von Arthur Korn und Georg Nigl und erhielt weiteren Unterricht von Thomas Rebilas. Noch während seines Studiums gastierte er schon am Stadttheater Pforzheim als Silvano in Verdis „Un ballo in maschera“. 2014 sang er in der Zauberflöte der Opernakademie Bad Orb die Rolle des Sarastro. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er festes Mitglied des Ensembles für Musiktheater am Staatstheater Mainz und war dort bis jetzt als Basilio (Barbiere di Siviglia, G. Rossini), Bass (Fairy Queen, H. Purcell), Pilone (Perelà, Dusapin) Hans Schwarz (Meistersinger, R. Wagner), Betto (Gianni Schicchi, G. Puccini), Wagner (Margerete, C. Gounod) und als Graf Monterone (Rigoletto, G. Verdi) zu hören.
Seit 2016 nimmt er ergänzend Unterricht bei Ks. Dieter Schweikart.

Mattes, Till
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: 2. Geharnischter/Sprecher
Vita:

Der Bass Till Mattes studierte 2004 bis 2009 neben seiner Arbeit als Journalist und Lehrer privat Gesang bei dem Tenor Thomas Heyer, Professor an der Musikhochschule Frankfurt. Bei ihm nimmt er bis heute immer wieder Unterricht, u.a. auf zahlreichen Meisterkursen. Er besuchte zudem Meisterkurse bei KS Kurt Moll, ehem. Prof. an der Musikhochschule Köln, und KS Reinhard Leisenheimer, ehem. Prof. an der Musikhochschule Köln. Schauspielunterricht nahm Till Mattes bei Marie Helle, Dozentin an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien. Seit 2006 ist er neben seiner Tätigkeit in verschiedenen Chören auch immer wieder als Solist engagiert. So arbeitete er etwa von 2008 bis 2011 an der Kammeroper Köln in diversen Produktionen. Er sang u.a. die Partie des Sarastro in einer Kinderfassung von Mozarts „Zauberflöte“, die Partien Benoit/Alcindor in Puccinis„La Bohème“ sowie die Partie des Kromow in der „Lustigen Witwe“ von Lehár und die Partie des Eremiten in einer Kinderfassung von Webers „Freischütz“. Seit 2013 ist er erneut Mitglied des Ensembles der Kammeroper Köln, wo er die Partie des Bartolo in Mozarts „Le Nozze de Figaro“ und erneut die Partie des Sarastro singt. Auch für Konzerte im geistlichen Bereich wurde und wird er immer wieder angefragt.