Blumenthal, Anke Eva
Rolle
Musikalische Assistenz
Vita

Geboren in Frankfurt am Main, begann dort ihr Studium an der Musikhochschule in der Klavierklasse von Prof. Irina Edelstein.
Zusätzlich belegte sie zahlreiche Meisterkurse, so bei Prof. A. Ugorski und Prof. O. Gordon, unter anderem auch in Italien, Tschechien und Frankreich.
2001 begann sie ein Aufbaustudium für Kammermusik und Liedbegleitung an der Hans Eisler-Hochschule für Musik Berlin bei Prof. Bernd Casper.
Sie ist ausserdem Mitglied der Liedklasse bei Prof. Wolfram Rieger.
Neben Klaviersolokonzerten hatte sie schon zahlreiche Auftritte als Solistin mit Orchesterbegleitung.
2001 Stipendium von Jeunesses Musicales Deutschland, 2003 des Richard-Wagner-Verbandes.
Praktikantin von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.
Schon in den ersten Jahren der Opernakademie Bad Orb wirkte Anke Eva Blumenthal als Regieassistentin bei mehreren Produktionen mit, seit 2001 bis 2014 als musikalische Assistentin.

Burg, Frauke
Stimmlage
Jahr
Rolle
Frau Fluth, Königin der Nacht
Vita

Frauke Burg begann ihr Gesangstudium im Jahre 2006 an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Caroline Thomas. Im Sommer 2010 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Prof. Gabriele Fuchs. Nach sehr gutem Abschluss des Diplom Gesang im Jahr 2012, absolvierte sie bis 2014 den Master Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie in unterschiedlichen Hochschulproduktionen. So sang sie unter anderem Frasquita in George Bizets „Carmen“ im Landestheater Detmold. Zu ihren weiteren Partien zählen unter anderem Morgana („Alcina“, Händel), Isabella („L ́inganno felice“, Rossini) und Adele („Fledermaus, J. Strauß).

Außerdem debütierte sie 2013 im Prinzregententheater München mit der Titelpartie des Aleramo in „Adelasia ed Aleramo“ von G.S. Mayr unter der musikalischen Leitung von Andreas Spering und der Regie von Tilman Knabe. Bei den Opernfestspielen in Bad Orb sang sie die Frau Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai. In der Spielzeit 2012/2013 war sie als Gast an der Bayerischen Staatsoper in der Uraufführung von „Babylon“ von Jörg Widmann unter Kent Nagano als erster Sopran im „Genitalseptett“ zu hören.

Ihr nächstes Engagement wird sie in der kommenden Spielzeit 2014/2015 als eine Sirene in der Uraufführung der Oper „Sirenen“ von Rolf Riehm an das Opernhaus Frankfurt führen. Zudem hat Frauke Burg eine rege Konzerttätigkeit entwickelt. In zahlreichen Konzerten ist sie deutschlandweit mit geistlichem und weltlichem Repertoire zu hören. Im Jahre 2008 war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin. Sie absolvierte Meisterkurse bei Peter Konwitschny, Harry Kupfer und Rudolf Piernay und ist Stipendiatin des Richard-Wagner- Verbands, München.

Elsäßer, Markus
Stimmlage
Jahr
Rolle
Junker Spärlich (2012), Andreas, Cochénille, Franz, Pitichinaccio (2015)
Vita

Der Tenor deutsch-indischer Herkunft wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in Berlin auf. Als langjähriges Mitglied des Knabenchors Berlin (ehemals Knabenchor der St.-Hedwigs-Kathedrale) kam er als Solist u.a. an die Deutsche Oper Berlin (1. Knabe in Mozarts Zauberflöte). Nach dem Abitur studierte er Schulmusik und Gesang bei Sabine Ritterbusch und Andreas Reibenspies. Meisterkurse bei Harry Kupfer, James Taylor, Thomas Heyer und Eckhart Sellheim
ergänzen seine Ausbildung. Er ist ein gefragter Solist im oratorischen Bereich. Sein Repertoire umfasst die großen Oratorien von Rennaissance bis zur Moderne, wobei seine besondere Vorliebe dem Vokalwerk Johann Sebastian Bachs gilt. Er arbeitete mit namhaften Ensembles wie L‘arpa festante, La banda Augsburg und dem Bachkollegium Stuttgart. Auf der Opernbühne war er in den letzten Jahren wiederholt in Produktionen der Kammeroper Konstanz, der Opernakademie Bad Orb sowie vielen freien Produktionen zu hören. Weitere Gastverträge führten ihn u.a an das Festspielhaus Baden-Baden zu den Osterfestspielen 2013, wo er mit den Berliner Philharmonikern auftrat.

Frey, Matthias
Stimmlage
Jahr
Rolle
Almaviva (2011), Fenton (2012)
Vita

Der 1980 in München geborene Tenor begann nach seinem Abitur zunächst mit dem Studium der Architektur. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er 2002 mit 21 Jahren bei der bulgarischen Mezzo-Sopranistin Veneta Radoeva in München. Von 2003 bis 2010 studierte er am Konservatorium Wien Sologesang und Oper bei Yuly Khomenko und Micheal Pinkerton, nahm an Meisterklassen bei Angelika Kirchschlager, Malcolm Martineau und Roman Trekel teil und schloss mit dem Master of Arts (MA) ab. 2008 erhielt er Unterricht bei Renata Scotto im Rahmen des „Opera Studio“ der Academia Santa Cecilia in Rom. Er ist Schüler von Rainer Trost und arbeitet seit 2010 mit Wolfgang Müller-Lorenz.

Mathias Frey war bislang zu hören als Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte“ (unter anderem mit dem „Jungen Simon Bolivar Orchester“ in Caracas), als Tamino, als erster Geharnischter sowie als Monostatos in Mozarts „Zauberflöte“, als Gustl in Franz Lehárs Operette „Land des Lächelns“ und als König Kaspar in Gian Carlo Menottis „Amahl und die nächtlichen Besucher“. In Claude-Michel Schönbergs und Alain Boubils „Les Miserables“ – einer Produktion des Musikfestivals Steyr – übernahm er die Partie des Marius. 2009 war er in der vielbeachteten Uraufführung von C. Ehrenfellners Oper „Mae Mona“ (neben Akiko Nakajima als Mae Mona) als Rüscherl zu hören. Im November 2009 sang Mathias Frey am Theater an der Wien die Rolle des Aret in Joseph Haydns „Philemon und Baucis“. Im März 2010 war er als Tamino im Theater Akzent (Wien) zu hören.

Hartmann, Kim
Stimmlage
Rolle
Bühnenbild
Vita

Kim Hartmann ist Lehrerin am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen. Sie zeichnet seit frühester Kindheit kleine und große Bilder und liebt Comics. An der Gesamtschule Wächtersbach weckte 1986 Alfred Körper ihr Interesse für Wandmalerei. In der gymnasialen Oberstufe lernte sie bis 1990 bei Wolfgang Schlagbauer das Gestalten mit Ton und die Perspektive des Raumes. 1990 begann sie, insgesamt 35 Wände der Spessart-Klinik Bad Orb mit Comicmotiven zu überziehen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen erarbeitete sie für die Theatergruppe Bad Soden-Salmünster unter anderem die Bühnengestaltung für „Das Dschungelbuch“ und „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Im Jahr 2009 wurde aus einem Klassenraum der Martinusschule Bad Orb das Dorf Nottingham aus Disneys „Robin Hood“. Den Innenraum des Kindergartens Michael Bad Orb gestaltete sie 2010 im Stile einer Burg. Für die Opernakademie malte sie bereits die Bühnenbilder für „Der Barbier von Sevilla“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Die Zauberflöte“.

Kuhnen, Fabian
Jahr
Rolle
Herr Reich
Vita

Fabian Kuhnen (*1985) stammt aus einer Musikerfamilie und begann seine musikalische Laufbahn bereits im Alter von fünf Jahren, als er seinen ersten Trompetenunterricht erhielt.. Bis zum Jahr 2000 war er Mitglied im Thomanerchor Leipzig wo er erstmals Gesangsunterricht erhielt. Mit 15 Jahren wurde er Jungstudent an der HfM Detmold mit dem Hauptfach Trompete bei Prof. Max Sommerhalder. Seit dem Sommersemester 2006 bis Frühjahr 2010 war er in der Gesangsklasse von Prof. Sabine Ritterbusch und kam so sängerisch erstmals mit Opern in Verbindung unter anderem in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ in der Rolle des Bartolo, als Vater in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ oder als Herr Reich in Otto Nicolais „Die Lustigen Weiber von Windsor“.

Er sang und spielte bereits unter nahmhaften Dirigenten wie Georg Christoph Biller, Kurt Masur, Herbert Blomstedt, Rainer Johannes Homburg, Peter Kuhn und er konzertierte mit den Männerstimmen der renommierten Gächinger Kantorei Stuttgart. Zur Zeit studiert er an der HfM Gesang bei Prof. Colenton Freemann und konnte gerade erfolgreich sein Trompetendiplom mit der Note „Sehr Gut“ abschließen

Loebel, Gregor
Stimmlage
Jahr
Rolle
Sir John Falstaff
Vita

Der Bass Gregor Loebel erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Wilhelm Kokkelink im ostfriesischen Norden. Seit dem Winter Semester 07/08 studiert Gregor Loebel an der Hochschule für Musik Detmold Gesang bei Frau Prof. Caroline Thomas. Im Laufe seines Studiums hatte er bisher verschiedene Gelegenheiten, bei Aufführungen der Hochschule seine belastbare Stimme und seine große Spielfreude unter Beweis zu stellen (z.B. Geronimo aus Cimarosas „Il matrimonio segreto“, Il barone di Trombonok aus Rossinis „Il viaggio à Reims“ oder Sarastro in der „Zauberflöte“von Mozart). Auch in anderen Bereichen der Bühne war er bereits zu sehen: So hat er bei einer Aufführung von Strauss’„Fledermaus“ den Frosch gegeben, stellte ein Solo-Projekt mit moderiertem Operetten-Programm auf die Beine, durfte mit Reinhard Schau an einem szenischen Liederabend arbeiten und singt regelmäßig bei der Barockakademie der    Hochschule für Musik Detmold mit.

Im Januar 2011 war er in einer szenischen Aufführung von J.S. Bachs „Kaffeekantate“ als Schlendrian zu sehen, bei der er außerdem als Regisseur beteiligt war. Meisterkurse bei Harry Kupfer, mit dem er an Osmin aus Mozarts„Entführung aus dem Serail“ arbeitete, Doris Bierett (Chanson und Musical) und Jai-Whan Lee (italienische Oper) ergänzten seine Ausbildung. Aktuell ist er am Landestheater Detmold als Sarastro in der „kleinen Zauberflöte“ sowie als Antonio in „Die Hochzeit des Figaro“ engagiert und sammelt so weitere Bühnenerfahrung. Seit März 2011 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Februar 2012 hat er in seinem Heimatort Norden Schuberts „Winterreise“ aufgeführt und im Juni hat er sein Studium durch die Mitwirkung als Falstaff in der Hochschulproduktion der „Lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai sein Studium abgeschlossen.

Ruckgaber, Katharina
Stimmlage
Jahr
Rolle
Jungfer Anna Reich
Vita

Katharina Ruckgaber wurde 1989 in München geboren und studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Andreas Schmidt, sowie Liedgestaltung bei Prof. Helmut Deutsch. Meisterkurse besuchte sie bei Edith Mathis.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie mit der Rolle der „Melia“ in Mozarts „Apollo et Hyacinthus“, eine Produktion des Bayerischen Musikrates.

2011 debütierte Katharina Ruckgaber in „Cosi fan tutte“ als Despina bei den Schlossfestspielen Weikersheim unter der Leitung von Bruno Weil. Mit dieser Partie gastierte sie anschließend bei den Festpielen Mecklenburg-Vorpommern. Im Prinzregententheater München übernahm sie im Rahmen der Theaterakademie August Everding die Rolle der Serpetta in Mozarts „La Finta Giardiniera“ mit dem Münchner Kammerorchester. Es folgt eine Wiederaufnahme dieser Partie zusammen mit den Bamberger Symphonikern bei der Biennale Bamberg.
Diesen Herbst singt Katharina Ruckgaber die Servilia aus „La Clemenza di Tito“ in einer Produktion der „opera incognita“ in München.
Zudem folgt die Partie der Antoinette in Oscar Strasnoys „Le Bal“ unter Ulf Schirmer und dem Münchner Rundfunkorchester.
Als Solistin der Internationalen Simon-Mayr-Festspiele übernahm sie 2011 die Partie des Pastor in Mayrs Oratorium„Jacob a Labano fugiens“ für die CD Einspielung bei Naxos.
2009 wurde sie mit dem Bundespreis in der Kategorie „Kunstlied-Duo“ bei „Jugend musiziert“ ausgezeichnet.
Katharina Ruckgaber ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und der Jütting-Stiftung.

Ruyters, Patrick
Stimmlage
Jahr
Rolle
Herr Fluth
Vita

Nach einigen Semestern des Jurastudiums in Bayreuth und Bonn kam Patrick Ruyters nach seinem Studienfachwechsel an das Conservatoire National de Région Strasbourg, wo er ein Gesangsstudium aufnahm. Zum Wintersemester 2007/8 wechselte er an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Seit 2009 studiert er dort bei Prof. Konrad Jarnot. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er bei Meisterkursen, unter anderem mit Tom Krause, Grace Bumbry und Siegfried Jerusalem. Fruchtbar war auch die Zusammenarbeit mit Wolfgang Rihm, dessen Wölfli-Liederbuch Patrick Ruyters nach mehreren Konzerten in Düsseldorf im Rahmen der 21. Europäischen Kulturtage 2012 mit der Deutschen Radio Philharmonie unter Christian Vasquez in Saarbrücken und Karlsruhe sang.

Schon während seines Studiums führten ihn zahlreiche Konzertreisen ins Ausland, u.a. nach Japan, in den Senegal und nach Polen, wo er 2008 in der Rolle des Würfelwirtes bei der CD-Ersteinspielung und polnischen Uraufführung von Siegfried Wagners Oper Der Schmied von Marienburg mitwirkte. Er war als Herr Fluth in Die lustigen Weiber von Windsor bei der Sommeroper auf Schloß Weikersheim zu hören und wird diese Rolle im Sommer in der  Konzerthalle Bad Orb erneut übernehmen. Zudem debütierte er am Düsseldorfer Schauspielhaus und in der Tonhalle und konzertierte solistisch mit dem WDR Rundfunkorchester in der Kölner Philharmonie. In der vergangenen Spielzeit stand er u.a. am Theater Krefeld als Hexe in Rusalka und als Dr. P in M. Nymans Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte mit den Bochumer Symphonikern auf der Bühne. Zudem debütierte er unter Lothar Zagrosek im Konzerthaus Dortmund als Musiklehrer in Ariadne auf Naxos und gestaltete erstmals die Carmina Burana von Carl Orff. Zu den Höhepunkten der nächsten Spielzeit zählen sein Debut am Teatro Lirico di Cagliari in Salome unter Roman Brogli-Sacher, Konzerte im Rahmen des Beethoven-Fests in Bonn und das Neujahrskonzert des Württembergischen Kammerorchesters unter Ruben Gazarian, bei dem Patrick Ruyters die Rolle des Besenbinders in einer konzertanten Aufführung von Humperdincks Hänsel und Gretel übernehmen wird. Patrick Ruyters ist Preisträger des Schmolz+Bickenbach-Wettbewerbs und Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands.

Schermutzki, Horst
Stimmlage
Rolle
Antonio (1995), Benoit/Alcindor (1996), Iwan (1997), Pankratius (1998), Micha (2001), Bergführer (2002), General Lefort (2003), Dr. Cajus (2012)
Vita

Horst Schermutzki stammt aus Büdingen und war in Seligenstadt als Grundschullehrer tätig. Hier im Rahmen der Opernakademie Bad Orb wirkt er seit 1994 nunmehr wiederholt als Solist mit, u. a. als Antonio in „Die Hochzeit des Figaro“, als Benoit und Alcindor in „La Bohème“, als Micha in „Die verkaufte Braut“ und als Lenfort in „Zar und Zimmermann“. Er studierte Gesang u. a. bei Barbara Ohlig und Daniel Sans.

Neben der Mitwirkung bei vielen Chorprojekten im Oratorienfach („Elias“, „Messias“, „Matthäus-Passion“, Schubert-Messen, „Nikolaus-Kantate“) sang er den Kaiphas in „Jesus Christ Superstar“ und den Kaiser Karl im Musical„Eginhard und Imma“ von Thomas Gabriel. Außerdem wird er häufig bei Konzerten als Bass buffo engagiert.