Blumenthal, Anke Eva
Rolle
Musikalische Assistenz
Vita

Geboren in Frankfurt am Main, begann dort ihr Studium an der Musikhochschule in der Klavierklasse von Prof. Irina Edelstein.
Zusätzlich belegte sie zahlreiche Meisterkurse, so bei Prof. A. Ugorski und Prof. O. Gordon, unter anderem auch in Italien, Tschechien und Frankreich.
2001 begann sie ein Aufbaustudium für Kammermusik und Liedbegleitung an der Hans Eisler-Hochschule für Musik Berlin bei Prof. Bernd Casper.
Sie ist ausserdem Mitglied der Liedklasse bei Prof. Wolfram Rieger.
Neben Klaviersolokonzerten hatte sie schon zahlreiche Auftritte als Solistin mit Orchesterbegleitung.
2001 Stipendium von Jeunesses Musicales Deutschland, 2003 des Richard-Wagner-Verbandes.
Praktikantin von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.
Schon in den ersten Jahren der Opernakademie Bad Orb wirkte Anke Eva Blumenthal als Regieassistentin bei mehreren Produktionen mit, seit 2001 bis 2014 als musikalische Assistentin.

Brouwer, Tibor
Stimmlage
Jahr
Rolle
Guglielmo (2008), Don Giovanni (2010)
Vita

Tibor Brouwer wurde 1985 in Stuttgart geboren und erhielt schon früh Gesangsunterricht bei Prof. Dunja Vejzovic. Er studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Donald Litaker und vertiefte seine Ausbildung in den Meisterklassen von Hilde Zadek, Udo Reinemann, Anne Le Bozec und Malcolm Walker sowie in der Liedklasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Er war Stipendiat der Hilde-Zadek-Stiftung.

Tibor Brouwer gastierte bereits 2008 bei den Bayreuther-Barockfestspielen und wurde in 2009 für die Produktion „Judith“ der Salzburger Festspiele engagiert. Auf der Opernbühne war er in zentralen Partien wie Graf Tomski (Pique Dame), Guglielmo (Così fan tutte) oder Don Giovanni aus Mozarts gleichnamiger Oper zu hören, den der junge Bariton bereits in mehr als 80 Vorstellungen im Rahmen verschiedenen Produktionen verkörpern durfte. Jüngst konnte er am einzigen Münchner Stadttheater, der Pasinger Fabrik, sein Debüt als Scarpia in Puccinis Tosca geben. Andere Gastspiele und Engagements führten ihn u.a. an Häuser wie das Historische Stadttheater Weißenhorn, Festiviteten Haugesund (Norwegen), Badisches Staatstheater Karlsruhe, Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, die Staatsoper Stuttgart oder das Festspielhaus Baden-Baden.

Tibor Brouwer befasst sich auch intensiv mit dem Kunstlied. So konnte er, zusammen mit dem Liedpianisten Matthias Alteheld, Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ im Rahmen eines Liederabends am Badischen Staatstheater Karlsruhe darbieten und war mit selbigem Begleiter bei einem reizvollen Liederabend mit Werken von Hugo Wolf und Ralph Vaughan Williams im Ahnensaal des Barockschlosses Rastatt zu hören.
Er wirkte zudem bei zahlreichen CD – und Rundfunkaufnahmen (Bild/Ton) mit.

Führ, Timon
Stimmlage
Jahr
Rolle
Masetto (2010), Fiorillo (2011)
Vita

Der junge Bariton Timon Führ wurde 1989 in Mainz geboren und wuchs in Alzey in der Rheinhessischen Schweiz auf. Dort erhielt er seine erste musikalische Ausbildung in Klavier und Gesang bei verschiedenen Lehrern, u.a. bei Gabriela Kaintoch (Gesang) und Wolfgang Nieß (Klavier). Er nahm mehrmals erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional- und Landesebene teil und ist seit 2005 Mitglied im „Landesjugendchor Rheinland-Pfalz“. Seit 2008 studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Thomas Heyer und singt in Konzerten.

Gornik, Sonja
Stimmlage
Jahr
Rolle
Fiordiligi (2008), Rosalind (2009), Donna Anna (2010)
Vita

Sonja Gornik studiert zur Zeit den Aufbaustudiengang Magis­ter Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Frau Prof. Claudia Rüggeberg. Ihr Grundstudium Diplom-Gesang absolvierte sie an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz , welches sie im Sommer 2006 mit Bestnote abschloss.

In den Spielzeiten 2004 – 2007 war sie Mitglied des „Jungen Ensembles“ am Staatstheater Mainz. Sie gastierte am Staats­theater Darmstadt, Stadt­theater Rudolstadt (Thüringen), auf den Ludwigsburger Fest­spielen, an der Oper Frankfurt Main und am Theater Kiel. Sie sang u. a. Partien wie „Gretel“, „Königin der Nacht“ und „Konstanze“.

Als Gewinnerin des internatio­nalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheins­berg wurde Sonja Gornik 2004 und 2005 für Opernprojekte engagiert und wurde mit dem Vera und Volker Doppelfeld-Preis ausgezeichnet. Beim internationalen Meister­singerkurs in Neustadt an der Weinstrasse wurde Sonja Gornik mit dem I. Preis sowie dem Publikumspreis ausge­zeichnet.

Außerdem erhielt sie mehrfach Stipendien der Villa Musica Mainz, war 2005 Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Wiesbaden sowie des Mozart-Prisma 2007 (Nationaltheater Mannheim).

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Michael Hofstetten Christoph Spering, Wolfram Koloseus, Wolfgang Katschner und Regisseuren wie George Delnon, Eike Gramss und Friedrich Meyer-Oertel.

Horn, Hinrich
Stimmlage
Jahr
Rolle
Leporello
Vita

Der in Ehst geborene Bariton nahm im Rahmen seines Lehramtsstudiums ersten Gesangsunterricht bei Eike Tiedemann und Max Ciolek. Danach studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Peter-Anton Ling. Die letzten Semester vor seinem jüngst abgelegten Diplom studierte er bei Jacques Schwarz. Zwischenzeitlich besuchte er Meisterkurse bei Håkan Hagegård, Ingrid Kremling, Hans-Peter Blochwitz, Irwin Gage, Charles Spencer und Anne Le Bozec.

Konzertreisen mit Liedern, Oratorien und Opern führten ihn in wichtige europäische Kulturzentren. Mit seinem Lied- und Opernrepertoire gewann er verschiedene Auszeichnungen.

Seit 2008 ist Hinrich Horn Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now Hannover. Gastverträge für kleinere Rollen brachten ihn ans Nationaltheater Mannheim und an die Staatsoper Hannover. Unter der Regie von Sebastian Ukena sang er seinen ersten beachteten Papageno in Hamburg.

Sebastian Hirn inszenierte ihn als Guglielmo beim Schetzinger Mozartfest. Karfreitag dieses Jahres sang er die Arien der Bachschen Matthäuspassion im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

Nächsten Sommer kann man ihn im neuen Haydn-Pasticcio „Untreue lohnt sich! oder auch nicht…“ nach Marivaux‘ Theaterstück „La double inconstance“ in der Regie von Dominik Wilgenbus mit der Kammeroper München im Haydn-Saal des Schlosses Esterhazy (Eisenstadt) erleben. Für sein erstes Festengagement zieht er ab August nach Zwickau.

Isene, Kristi Anna
Stimmlage
Jahr
Rolle
Zerlina
Vita

Die gebürtige Norwegerin Kristi Anna Isene studierte Gesang bei Prof. Harald Björköy an der Grieg Academy in Bergen (Norwegen). Den Masterstudiengang Operngesang absolvierte sie am Institut für Musiktheater (IMT) in Karlsruhe bei Prof. Maria Venuti mit einem Stipendium des DAAD. Zudem vertiefte sie ihre Ausbildung mit Meisterkursen u.a. bei Berit Nordberg, Susanna Eken und KS. Hilfe Zadek. Am IMT wirkte sie in Opernproduktionen wie Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Prokofjews „Die liebe zu den drei Orangen“ und Ravels „L’enfant et les sortiléges“ mit.

Ebenso sang sie die Produktion „Der Tod des Dichters“ bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Im Opernprojekt „Donne Romane“ sang Kristi Anna Isene Berios „Sequemza III“.

Weiters wurde sie für das ‚Festliche Konzert‘ der Volksschauspiele Ötigheim 2009 engagiert, bei dem sie Arien und Ensembles als Pamina mit dem Tölzer Knabenchor sagn. Im Musical „Cabaret“ war sie als Gast der Theatergruppe ‚Scenekraft‘ im Theater Haugesund (Norwegen) zu sehen. In der Spielzeit 2010/2011 wird Kristi Anna Isene im Musical „Cabaret“ am Badischen Staatstheater in Karlsruhe mitwirken. Im Konzert war sie mit namhaften Orchestern wie der Baden-Badener Philharmonie und dem Vossegrimen Sinfonieorchester zu erleben.

Außerdem wurde Kristi Anna Isene von der Interantionalen Hugo-Wolf-Akademie für einen Grieg-Liederabend in der Liederhalle Stuttgart (Mozartsaal) engagiert.

Pfaffenzeller, Veronika
Stimmlage
Jahr
Rolle
Donna Elvira
Vita

Veronika Pfaffenzeller, geboren 1983 in Garmisch-Partenkirchen, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren; das Harfenspiel begann sie im elften Lebensjahr. Mit beiden Instrumenten bekam sie zahlreiche Förderpreise durch diverse Stiftungen aufgrund ihrer regen solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten.

Nach dem Abitur begann sie ihr Violinstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Edward Zienkowski, ab 2004 nahm sie privaten Gesangsunterricht bei Ela Berger. Seit 2005 studiert Veronika Pfaffenzeller an der Hochschule für Musik Karlsruhe Operngesang bei Prof. Ingrid Haubold und absolvierte 2009 eben da ihr Violindiplom in der Klasse von Prof. Nachum Erlich mit Auszeichnung.

Am Karlsruher „Institut für Musiktheater“ war sie bisher in den Rollen der „Konstanze“ („Entführung aus dem Serail“, gekürzte Fassung) und der „Lisa“ ( („Pique Dame“) zu hören. In der kommenden Saison ist sie als Gast am Stadttheater Pforzheim für die Rolle der „Pamina“ in „Die Zauberflöte“ von W.a. Mozart verpflichtet.

Veronika Pfaffenzeller ist Stipendiatin der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und des „Richard-Wagner-Verbandes“ Karlsruhe. Beim Wettbewerb der Opernakademie Baden-Baden gewann sie den ersten Preis.

Pirvu, Arthur
Stimmlage
Jahr
Rolle
Der Komtur
Vita

Der in Rumänien geborene Bass Arthur Pirvu studierte zunächst Klavier an der Musikhochschule seiner Heimat Cluj-Napoca.

Sein Gesangsstudium absolvierte er an den Musikhochschulen in Mannheim, Mainz und Berlin, das er 2010 bei Prof. Siegfried Lorenz abschloss. Während seines Studiums in Mainz war er in der Spielzeit 2006/07 Mitglied des „Jungen Ensembles“ am Staatstheater Mainz.

Ab der Spielzeit 2010 ist Arthur Pirvu am Theater Lüneburg engagiert, wo er u.a. die Partien des Luther und Crespel („Hoffmann’s Erzählungen“) und die Partie des Eremiten („Der Freischütz“) übernehmen wird.

Gastengagements führten ihn an das Staatstheater Wiesbaden, Stadttheater Gießen, Stadttheater Rudolstadt, auf die Bad Hersfelder Opernfestspiele und auf das „Kurt-Weill-Festival“ in Dessau. 2004 und 2005 zählte er zu den Gewinnern des Gesangswettbewerbes der Kammeroper Schloss Rheinberg.

2005 wurde er für seine Interpretation des „First-“ und „Second-Devil“ in Purcell’s Oper „The Tempest“ mit dem „Gerd und Margarethe Krämmer-Preis“ ausgezeichnet.

2006 erhielt er das Bayreuth-Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung in Wiesbaden. 2008 förderte ihn die Bertelsmann-Stiftung mit einem Stipendium für den „NEUE STIMMEN – Audition – Workshop“ in Detmold.

Smola, Helmuth
Rolle
Chorleitung
Vita

Kirchenmusiker, Chorleiter und Organist. Ausbildung am Institut für Kirchenmusik in Fulda und am Dr. Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main.
Weitere Fortbildung in diversen Meisterkursen, unter anderem bei H. Rilling und Fr. Schieri sowie bei den Domkapellmeistern S. Koesler und W. Menschik.
Leiter des Chores der St. Martins-Kirche Bad Orb.
Gründer und Leiter des Main-Kinzig-Kammerorchesters.
Neben liturgischen Aufgaben als Chorleiter und Dirigent in den Gottesdiensten der Gemeinden umfangreiche Konzerttätigkeit mit Werken der geistlichen Musik. Erfolgreiche Aufführungen, unter anderem die Schöpfung von Joseph Haydn, Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms und vieler anderer Werke.

In den letzten Jahren mehrfache Konzerte mit dem Jugendchor St. Anna Somborn von modernen Oratorien wie Israel Shalom und Die Spur von morgen. Außerdem rege Dirigententätigkeit mit dem Main-Kinzig-Kammerorchester
in Zusammenarbeit mit namhaften und jungen Solisten.
Seit 1998 Initiator und künstlerischer Leiter der Sommerlichen Musiktage Hof Trages.
Seit 2003 hat Helmuth Smola die Einstudierung des Chores der Opernakademie Bad Orb übernommen.

Strehle, Ralf
Stimmlage
Jahr
Rolle
Alfred (2009), Don Ottavio (2010)
Vita

Der gebürtige Stuttgarter Tenor begann seine Gesangsausbil­dung bei Professor Theresa Goeble (Guildhall Schoo! of Music and Drama). Nach seiner Promotion wurde der Tenor 2005 zu einem Aufbaustudium im Operngesang an die Royal Scottish Academy of Music and Drama eingeladen. Dort studierte er bei Professor Peter Alexander Wilson. Neben sze­nischen Aufführungen im lyrischen und spinto Repertoire („Ferrando“, „Tamino“, „Nemerino“, „Alfredo“, „Ro-dolfo“, „Cavaradossi“), war er in der Hauptrolle des „Trainers“ in der Uraufführung von Garreth William’s „Love in the Blue Corner“ zu sehen. Während seines Studiums sang der Stuttgarter in Opernproduktio­nen und konzertanten Auf­führungen der Royal Scottish Opera und dem Scottish Chamber Orchestra („Fidelio“, „Two Widows“, „I Puritani“). Unter der Leitung von Sir Charles Mackerras und Francesco Corti brachte ihn dies an das Edinburgh International Festival, die Usher Hall und The Barbian, London. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem mit Hans-Peter Bloch-witz, David Wilson-Johnson, Jose Cura, Paul Hamburger und Sarah Walker. 2007 war er Fina­list im Jose Cura Opera Project. Seit Abschluss seines Studiums sang er die Rollen des „David“ („Die Meistersinger“) und „Froh“ („Das Rheingold“) für Edinburgh Opera Players sowie die Partie des „Canio“ in einer Kammer­version von Leoncavallo’s „I Pagliacci“ in Dublin.