Sopran

Azrak, Thalia
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Barbarina
Vita:

● Erster Gesangsunterricht in Frankfurt von Bass-Sänger Marek Rzepka
● Musikalische Ausbildung in Form eines Vorstudiums am Peter-Cornelius-Konservatorium, Mainz (Cynthia Grose)
● Privatunterricht bei Marina Unruh in Frankfurt
● Seit Oktober 2017 Studium in der Gesangsklasse Thomas Heyer an der Musikhochschule Frankfurt/Main
● Sommer 2018 Debut auf der Opernbühne als Sandmann in der Kinderfassung der Oper Hänsel und Gretel, Burgfestspiele Bad Vilbel

Bielenberg, Mareike
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Mutter
Vita:

Die Sopranistin Mareike Bielenberg wurde 1984 in Marburg geboren. Sie studierte ab dem Jahr 2004 an der Martin-Luther-Universität in Halle zunächst Gesangspädagogik, Italienisch und Schulmusik und wechselte 2007 zur Fortsetzung ihres künstlerischen Gesangsstudiums mit dem Schwerpunkt Oper an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Hier wurde sie von Prof. Marina Sandel, Prof. Charlotte Lehmann sowie Prof. Gudrun Pelker unterrichtet und schloss ihr Studium im Februar 2013 als Diplom-Opernsängerin ab.
Mareike Bielenberg nahm an zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Marjana Lipovšek, Juliane Banse, Prof. Wolfgang Rihm, Prof. Li-lian Sukis, Peter Berne und Prof. Charlotte Lehmann, teil.
In der Spielzeit 06/07 wirkte sie am Opernhaus Halle in der zeit-genössischen Oper „Cantor – die Vermessung des Unendlichen“ von Ingomar Grünauer mit. Zudem war sie bei verschiedenen Opernproduktionen der Musikhochschule Hannover zu hören: 2010 sang sie in der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach die Rolle der ‚Juno‘ und verkörperte 2011 die Partie der ‚Lady Billows‘ in Benjamin Brittens „Albert Herring“.
Mareike Bielenberg ist seit 2009 Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation und erhielt 2012 das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Hannover e.V.

Bischoff, Milena
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Ännchen, eine junge Verwandte
Vita:

Die französische Sopranistin Milena Bischoff wurde 1992 in Strasbourg geboren. Sie begann 2010 ihr Gesangsstudium am Conservatoire de Strasbourg und seit 2014 setzt sie ihre Studien bei Prof Christiane Iven an der Hochschule für Musik und Theater München fort.

Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, z.B. mit Chantal Mathias, Ulrike Sonntag und Hedwig Fassbender. Im Rahmen ihres Studiums in Straßburg wirkte sie 2014 in einer Produktion der Opéra du Rhin mit und war in Aladin et la lampe merveilleuse als eine der drei Dienerinnen zu erleben.

Sie widmet sich auch der Neuen Musik und übernahm im Mai 2015 die Gesangspartie des Projekts Gradus ad parnassum in Zusammenarbeit mit der Tanzakademie, im Prinzregententheater uraufgeführt.

Außerdem sang sie in drei Produktionen der Hochschule für Musik und Theater München, 2015 die Barbarina in Mozarts Le Nozze di Figaro, 2016 die Lucia in Brittens The Rape of Lucretia und 2017 die Rolle der Cleopatra in Händels The Rape of Lucretia.

Ab Oktober 2018 wird sie im Master-Studiengang Musiktheater/Operngesang an der Theaterakademie August Everding in München studieren.

Milena Bischoff ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins.

Danz, Julia
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Mimi
Vita:

Julia Danz schloss im Sommer 2014 ihren Bachelor of Music mit der Ausrichtung Sologesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Ruth Ziesak ab. Seit Herbst 2014 studiert sie im Master of Music Oper an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Prof. Caroline Stein. Außerhalb ihres Studiums konnte sie bei einigen Meisterkursen u.a. bei Prof. Klesie Kelly, Ingeborg Danz, Prof. Heuer-Christen, Uwe Götz, Prof. Thomas Heyer und dem Komponisten Wolfgang Rihm wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Januar 2013 erhielt sie das Bayreuth Stipendium des Richard Wagner Verbandes und gewann Anfang dieses Jahres den Lortzing Wettbewerb des LIONS Club Leipzig.

Neben selbst gestalteten Liederabenden und einer Produktion beim saarländischen Rundfunk, führten sie ihre Konzerttätigkeiten unter anderem in den Orgelpark nach Amsterdam. In der Spielzeit 2015/16 ist sie an der Oper Leipzig als 1. Mädchen und Barbarina-Cover in „Le nozze di Figaro“ engagiert. Im Mai 2016 ist sie in der Hochschulproduktion „Kommilitonen!“ von Peter Maxwell Davies in der Partie der Sophie Scholl zu erleben. Im Sommer 2016 wird sie ihr Rollendebüt als Mimi in „La Bohème“ von Giacomo Puccini bei der Opernakademie Bad Orb geben.

de Butts, Lucy
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Olympia
Vita:

Sie stammt aus Buckinghamshire, England. Ihr Repertoire umfasst Königin der Nacht in Mozarts „Die Zauberflöte“ (Weimar Lyric Opera Studio), Belinda in Purcells „Dido and Aeneas“, Cupid in John Blows „Venus and Adonis“ (beides mit der Hampstead Garden Opera Company, London), Inez in Michele Carafas „I Due Figaro“ (Zürich Free Opera Company), Monica Menotti: „The Medium“ (Berlin International Opera Company), Barbarina in Mozarts „Figaros Hochzeit“ und Lady Billows in Brittens „Al – bert Herring“ (beides Edinburgh Studio Opera Company). Nach einem abgeschlos – senen Studium der Geschichte an der Edinburgher Universität in Schottland (2007) studierte Lucy de Butts für einen Master in Gesang an dem Trinity College of Music in London mit Alison Wells (2009) sowie einen Master in Gesang an der Züricher Hochschule der Künste mit Jane Thorner (2014). Lucy de Butts hat an verschiedenen Meisterkursen teilgenommen, u.a. der British Youth Opera, der Europäischen Akade – mie für Musik und Darstellende Künste in Montepulciano und dem Lyric Opera Stu – dio Weimar. Weitere Impulse erhielt sie bei Edda Moser, Montserrat Caballé, Rudolf Piernay, Birgid Steinberger, Gerd Uecker, Marijana Mijanovic, Susan McCulloch und Heidi Brunner. Als Chorsängerin ist Lucy de Butts Mitglied der Züricher Sing-Akade – mie, Basler Madrigalisten, Ensemble Corund, Orlando Ensemble, Gächinger Kantorei, Bach-Stiftung St. Gallen, Nederlandse Bach Vereinigung, English Voices und der Professional Singers Scheme mit dem London Philharmonia Chorus.

Depret, Alice
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Musetta
Vita:

Die Belgierin Alice Depret schloss 2011 ihr Masterstudium mit Auszeichnung am Conservatoire Royal in Brüssel ab und erhielt den „Prix du patrimoine“. Als Studentin im Erasmusaustauschprogramm absolvierte sie das erste Jahr ihres Masterstudienganges an der Escola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona.
Sie schloss 2013 ihr Masterstudium in Oper an der Universität Mozarteum Salzburg ab. Dort stand Sie alsDonna Anna („Don Giovanni“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Contessa Almaviva („Le Nozze di Figaro“), Mimì („La Bohème“) und Blanche de la Force („Dialogues des Carmélites“) auf der Bühne. 2014 hat sie zusätzlich einen Master in Lied und Oratorium, ebenfalls am Mozarteum, abgeschlossen.
Als Interpretin von Liedern und französischen Melodien hatte sie zahlreiche Auftritte: u. a. bei den Festspielen HerbstTöne unter der Leitung von Lukas Hagen, „Hommage an Lisa della Casa“ in Kooperation mit den Salzburger Festspielen, Liederabend in der Academia Belgica in Rom, Schubert Liederabend „Du côté de chez Franz“ in der Opéra national du Rhin in Straßburg.
2015 wurde sie für die International Opera Academy Gent ausgewählt. In diesem Rahmen hat sie die Rolle von Wendlain Mernier’s „Frühlings Erwachen“ auf der Bühne der Opera Vlanderen interpretiert. Im November 2013 wurde der Sopranistin von der Stiftung Mozarteum Salzburg die Lilli-Lehmann Medaille verliehen.

Diny, Vanessa
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Pamina
Vita:

Die Sopranistin Vanessa Diny wuchs im Saarland auf und studierte zunächst an der Musikhochschule Saarbrücken. Derzeit befindet sie sich im Masterstudium Operngesang in der Klasse von Prof. Thomas Heyer an der HfMDK in Frankfurt am Main. Besondere Impulse erhielt sie darüber hinaus auf Meisterkursen, u.a. bei Judith Lindenbaum, Kammersängerin Brigitte Fassbaender und Helmut Deutsch. Als Lied- und Konzertsängerin konnte man Vanessa Diny 2013 in der Alten Oper Frankfurt, in einem Liederabend der Bad Hersfelder Festspielkonzerte und auf den Wiesbadener Bachwochen erleben. Als Opernsängerin war sie erstmals 2009 als Anna Gomez in Gian Carlo Menottis Oper „The Consul“ zu hören. Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden sang sie die Partie der Julie in der Uraufführung von „Büchners Frauen“ von Paul Schäffer. Diese Produktion führte sie auch in einem Gastspiel an das Stadttheater Gießen.

In der Spielzeit 2013/14 debütierte sie als Musetta in G. Puccinis „La Bohème“ im Papageno Theater Frankfurt. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel wird sie im Sommer 2014 in einer Kinderoper nach W.A. Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ als Konstanze gastieren.

Gornik, Sonja
Stimmlage:
Jahr: , ,
Rolle: Fiordiligi (2008), Rosalind (2009), Donna Anna (2010)
Vita:

Sonja Gornik studiert zur Zeit den Aufbaustudiengang Magis­ter Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Frau Prof. Claudia Rüggeberg. Ihr Grundstudium Diplom-Gesang absolvierte sie an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz , welches sie im Sommer 2006 mit Bestnote abschloss.

In den Spielzeiten 2004 – 2007 war sie Mitglied des „Jungen Ensembles“ am Staatstheater Mainz. Sie gastierte am Staats­theater Darmstadt, Stadt­theater Rudolstadt (Thüringen), auf den Ludwigsburger Fest­spielen, an der Oper Frankfurt Main und am Theater Kiel. Sie sang u. a. Partien wie „Gretel“, „Königin der Nacht“ und „Konstanze“.

Als Gewinnerin des internatio­nalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheins­berg wurde Sonja Gornik 2004 und 2005 für Opernprojekte engagiert und wurde mit dem Vera und Volker Doppelfeld-Preis ausgezeichnet. Beim internationalen Meister­singerkurs in Neustadt an der Weinstrasse wurde Sonja Gornik mit dem I. Preis sowie dem Publikumspreis ausge­zeichnet.

Außerdem erhielt sie mehrfach Stipendien der Villa Musica Mainz, war 2005 Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Wiesbaden sowie des Mozart-Prisma 2007 (Nationaltheater Mannheim).

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Michael Hofstetten Christoph Spering, Wolfram Koloseus, Wolfgang Katschner und Regisseuren wie George Delnon, Eike Gramss und Friedrich Meyer-Oertel.

Isene, Kristi Anna
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Zerlina
Vita:

Die gebürtige Norwegerin Kristi Anna Isene studierte Gesang bei Prof. Harald Björköy an der Grieg Academy in Bergen (Norwegen). Den Masterstudiengang Operngesang absolvierte sie am Institut für Musiktheater (IMT) in Karlsruhe bei Prof. Maria Venuti mit einem Stipendium des DAAD. Zudem vertiefte sie ihre Ausbildung mit Meisterkursen u.a. bei Berit Nordberg, Susanna Eken und KS. Hilfe Zadek. Am IMT wirkte sie in Opernproduktionen wie Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Prokofjews „Die liebe zu den drei Orangen“ und Ravels „L’enfant et les sortiléges“ mit.

Ebenso sang sie die Produktion „Der Tod des Dichters“ bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Im Opernprojekt „Donne Romane“ sang Kristi Anna Isene Berios „Sequemza III“.

Weiters wurde sie für das ‚Festliche Konzert‘ der Volksschauspiele Ötigheim 2009 engagiert, bei dem sie Arien und Ensembles als Pamina mit dem Tölzer Knabenchor sagn. Im Musical „Cabaret“ war sie als Gast der Theatergruppe ‚Scenekraft‘ im Theater Haugesund (Norwegen) zu sehen. In der Spielzeit 2010/2011 wird Kristi Anna Isene im Musical „Cabaret“ am Badischen Staatstheater in Karlsruhe mitwirken. Im Konzert war sie mit namhaften Orchestern wie der Baden-Badener Philharmonie und dem Vossegrimen Sinfonieorchester zu erleben.

Außerdem wurde Kristi Anna Isene von der Interantionalen Hugo-Wolf-Akademie für einen Grieg-Liederabend in der Liederhalle Stuttgart (Mozartsaal) engagiert.

Kahts, Megan
Stimmlage:
Jahr:
Rolle: Gretel
Vita:

Die südafrikanische Sopranistin Megan Kahts wurde 1989 in Johannesburg geboren. Sie begann ihre musikalische Erziehung als Pianistin. Ihre Jugendzeit war geprägt von verschiedenen Aufführungen und auch von Wettbewerbserfolgen als Sängerin in Südafrika.  Nach ausgezeichnetem Studienabschluss des Bachelor of Music der University of Pretoria setzte sie das Magisterstudium in Wien fort. An der Universität für Musik und darstellende Kunst studiert sie in der Gesangsklasse von Prof. Claudia Visca, und dazu seit März 2012 in der Klasse Lied und Oratorium bei Prof. Robert Holl. Sie besuchte Meisterklassen bei renommierten Sängern und Gesangspädagogen, wie Elly Ameling, im Schubert Institut Baden bei Wien; bei Edith Mathis in der Sommerakademie des Salzburger Mozarteums; und bei Michelle Breedt im Stellenbosch Singing Symposium (Südafrika).  Auf der Bühne interpretierte sie schon Opernrollen wie die Serpina in Pergolesis „La serva padrona“, die Susanna in Mozarts „Figaros Hochzeit“, die Norina in Donizettis „Don Pasquale“ und die Adele in Johann Strauss’„Fledermaus“. Im Bereich Lied und Oratorium, sang sie die Sopran Soli in Mendelssohns „Lobgesang“ und in Gounods „Messe solenelle de Sainte Cecilie“. Liederabende gab sie schon für mehrere Konzertvereine in Südafrika und Österreich.