Bass

Eder, Lukas
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Herrmann, Schlemihl
Vita:

Lukas Eder studiert Gesang an der Hochschule für Musik Mainz in der Klasse von Sebastian Geyer. Jüngst trat er beim renommierten Opernfestival Kammeroper Schloss Rheinsberg als Orgando in Händels „Amadigi di Gaula“ (Regie: Claudia Eder) in Erscheinung. Im letzten Semester wurde Lukas Eder in das Exzellenzprogramm für junge Opern- und Konzertsänger „Barock Vokal“ aufgenommen und sang unter anderem bei den Schwetzinger SWR-Festspielen die Partie des Polifemo in der Barockoper „Acis y Galatea“ von Antonio de Literes (Regie: Claudia Martin). Mit der Partie des Ben in Gian Carlo Menottis „The Telephone or L‘amour à trois“ (Regie: Doris Schumacher) sang Eder zuletzt auch zeitgenössisches Repertoire. Schon während seines Schulmusikstudiums mit Hauptfach Violine konnte Lukas Eder erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln.Bereits 2010 sang er am Stadttheater Koblenz in Schostakowitschs „Nos“ (Regie: Waltraud Lehner) und ein Jahr später an der Oper Frankfurt in Cavallis „La Calisto“ (Regie: Jan Bosse). Das Erste Staatsexamen schloss Lukas Eder 2013 mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2012/13 war Lukas Eder am Staatstheater Mainz als Corriero in der Barockoper „La Gerusalemme liberata“ von Carlo Pallavicino (Regie: Sandra Leupold) zu hören. Weitere Engagements führten den jungen Sänger an das Thüringer Landestheater Rudolstadt und erneut an die Oper Frankfurt, wo er mit dem Konzertchor Darmstadt in Telemanns „Orpheus“ (Regie: Florentine Klepper) sang. Im Rahmen der Hochschulproduktion war Lukas Eder zuletzt als Nardo in Mozarts „La finta giardiniera“ (Regie: Peer Boysen) zu erleben. Außerdem sang er die Bass-Partie in der großen Messe in c-Moll (KV 427). Momentan studiert Eder Rossinis „Barbier von Sevilla“, womit er als Basilio 2016 seinen Diplom-Abschluss gestalten wird.

Fabig, Peter
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Figaro
Vita:

Der in Ilmenau geborene Bassbariton studierte zunächst an der MLU Halle bei Monika Köhler und privat bei Lucja Zarzycka. Aktuell befindet er sich im Masterstudium in der Opernklasse der Hochschule für Musik Dresden bei Matthias Henneberg. Weitere wichtige Impulse sammelte er in Meisterkursen bei Neil Semer, Roman Trekel, Stephan Rügamer und Roland Schubert. Peter Fabig war in zahlreichen Hochschulproduktionen zu erleben wie als Seneca in Die Krönung der Poppea, als Marquis in Die kleine Baronesse oder als Colas in Bastien und Bastienne. Diese Rolle sang er auch im Rahmen der Bad Hersfelder Opernfestspiele.

In der aktuellen Opernproduktion der Musikhochschule interpretiert er Simone in Gianni Schicchi und den Vater in Le pauvre matelot. Peter Fabig war mehrfacher Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo er in Tosca (2016) und Carmen (2017) zu erleben war. Kürzliche Engagements führten ihn an die Junge Oper Rhein/Main als MacIrton in La dame blanche und an das Mittelsächsische Theater Freiberg, wo er den Curio in Giulio Cesare in Egitto interpretierte. Aktuell singt er dort die Partie des Mr. Kofner in Der Konsul. Mit der Partie des Curio feierte er im April 2019 sein Debüt an der Semperoper Dresden. In der Spielzeit
2019/2020 wird er dort an der Semper 2 den Fabrizio in Der Dieb, der singt interpretieren. Im Sommer 2019 wird er in der Titelpartie in Die Hochzeit des Figaro in Bad Orb debütieren.

Außerhalb der Opernbühne ist Peter Fabig als Konzertsänger tätig, wo er kürzlich u. a. die Basspartien in Haydns Schöpfung, Mozarts Requiem oder Händels Jephtha sang.

http://www.peterfabig.de

Führ, Timon
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Masetto (2010), Fiorillo (2011)
Vita:

Der junge Bariton Timon Führ wurde 1989 in Mainz geboren und wuchs in Alzey in der Rheinhessischen Schweiz auf. Dort erhielt er seine erste musikalische Ausbildung in Klavier und Gesang bei verschiedenen Lehrern, u.a. bei Gabriela Kaintoch (Gesang) und Wolfgang Nieß (Klavier). Er nahm mehrmals erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional- und Landesebene teil und ist seit 2005 Mitglied im „Landesjugendchor Rheinland-Pfalz“. Seit 2008 studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Thomas Heyer und singt in Konzerten.

Klein, Manuel
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Alcindoro/Zollbeamter
Vita:

Geboren in Potsdam, studierte Manuel Klein Viola an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Erste Engagements führten ihn an das Opernhaus Halle und das Theater Magdeburg. Nachdem er einige Jahre freischaffend in diversen Orchestern in Deutschland und Europa (u.a. RSB, Komische Oper Berlin, NDR Hamburg, Valencia) spielte, begann er ein Privatstudium als Bass bei Joachim Vogt (HfM Berlin). Meisterkurse bei Roberto Accurso (Italien) und Inmaculada Martinez vervollständigten seine Ausbildung. Es folgten erste Stückverträge u.a.  am Theater Chemnitz, Nationaltheater Weimar, Theater Koblenz, Deutsche Oper Berlin und am Landestheater Neustrelitz als Opernchorist. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er im Opernchor am Landestheater Neustrelitz als Bass engagiert. Die Rolle des Alcindoro bei dieser Produktion ist sein Debüt als Solist.

Lickleder, Georg
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Sarastro (2014), Colline (Philosoph) (2016)
Vita:

Georg Lickleder absolvierte zunächst eine Kirchenmaler- und Holzbildhauerlehre und begann erst während seines Studiums der Bildhauerei – in der Klasse von John Bock an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe – auf den Gesang umzusatteln. Erste Schritte machte er mithilfe von Ralph Hammer und Malika Rejad, bis sich entschloß, dann gänzlich Gesang bei Prof. Stephan Kohlenberg an der Musikhochschule in Karlsruhe zu studieren. Schon während des Studiums wirkte er an mehreren Produktionen der dortigen Opernschule mit.
In Ergänzung zum Studium besuchte er Meisterkurse von Arthur Korn und Georg Nigl und erhielt weiteren Unterricht von Thomas Rebilas. Noch während seines Studiums gastierte er schon am Stadttheater Pforzheim als Silvano in Verdis „Un ballo in maschera“. 2014 sang er in der Zauberflöte der Opernakademie Bad Orb die Rolle des Sarastro. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er festes Mitglied des Ensembles für Musiktheater am Staatstheater Mainz und war dort bis jetzt als Basilio (Barbiere di Siviglia, G. Rossini), Bass (Fairy Queen, H. Purcell), Pilone (Perelà, Dusapin) Hans Schwarz (Meistersinger, R. Wagner), Betto (Gianni Schicchi, G. Puccini), Wagner (Margerete, C. Gounod) und als Graf Monterone (Rigoletto, G. Verdi) zu hören.
Seit 2016 nimmt er ergänzend Unterricht bei Ks. Dieter Schweikart.

Loebel, Gregor
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Sir John Falstaff
Vita:

Der Bass Gregor Loebel erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Wilhelm Kokkelink im ostfriesischen Norden. Seit dem Winter Semester 07/08 studiert Gregor Loebel an der Hochschule für Musik Detmold Gesang bei Frau Prof. Caroline Thomas. Im Laufe seines Studiums hatte er bisher verschiedene Gelegenheiten, bei Aufführungen der Hochschule seine belastbare Stimme und seine große Spielfreude unter Beweis zu stellen (z.B. Geronimo aus Cimarosas „Il matrimonio segreto“, Il barone di Trombonok aus Rossinis „Il viaggio à Reims“ oder Sarastro in der „Zauberflöte“von Mozart). Auch in anderen Bereichen der Bühne war er bereits zu sehen: So hat er bei einer Aufführung von Strauss’„Fledermaus“ den Frosch gegeben, stellte ein Solo-Projekt mit moderiertem Operetten-Programm auf die Beine, durfte mit Reinhard Schau an einem szenischen Liederabend arbeiten und singt regelmäßig bei der Barockakademie der    Hochschule für Musik Detmold mit.

Im Januar 2011 war er in einer szenischen Aufführung von J.S. Bachs „Kaffeekantate“ als Schlendrian zu sehen, bei der er außerdem als Regisseur beteiligt war. Meisterkurse bei Harry Kupfer, mit dem er an Osmin aus Mozarts„Entführung aus dem Serail“ arbeitete, Doris Bierett (Chanson und Musical) und Jai-Whan Lee (italienische Oper) ergänzten seine Ausbildung. Aktuell ist er am Landestheater Detmold als Sarastro in der „kleinen Zauberflöte“ sowie als Antonio in „Die Hochzeit des Figaro“ engagiert und sammelt so weitere Bühnenerfahrung. Seit März 2011 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Februar 2012 hat er in seinem Heimatort Norden Schuberts „Winterreise“ aufgeführt und im Juni hat er sein Studium durch die Mitwirkung als Falstaff in der Hochschulproduktion der „Lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai sein Studium abgeschlossen.

Mack, Jakob
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Kuno, fürstlicher Erbförster
Vita:

Jakob Mack wurde 1988 in Regensburg geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung auf dem Gymnasium Albertinum in Coburg. Dort sang er im Kammer- und Oratorienchor und nahm Klavier- und Orgelunterricht bei Leopold Schindler. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er bei Nese Pars, Klaus Lapins und Monika Hausvalter. Auch sammelte er sängerische Erfahrungen bei „Jugend musiziert“. Zeitgleich übernahm er 2004 die Leitung des evangelischen Kirchenchors „Cantabile“ in Ebern und leitete diesen bis 2008.

Nach dem Besuch der Berufsfachschule für Musik in Kronach unter Gesangsdozentin Helga Kutter, begann er 2011 sein Gesangsstudium bei Martin Hummel an der Hochschule für Musik in Würzburg und schloss dieses 2017 erfolgreich mit dem Master of Music ab. Momentan nimmt er Unterricht bei Prof. Daniela Sindram. Im Rahmen der Opernschule sammelte er bereits in zahlreichen Rollen Erfahrung. Unter anderen in Rossis „Orfeo“, Martinus „Heirat“, Offenbachs „Regimentszauberer,“ Janaceks „Das schlaue Füchslein“ und in Rameaus „Hippolyte und Arcie“. Zuletzt war er in der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Offenbach als Jupiter und in der Oper „La Vera Costanza“ von Haydn als Don Vilotto zu erleben.

Auch außerhalb der Hochschule sang er bereits im Rahmen des Mozartfestes Würzburg und in der alten Oper Frankfurt. Außerdem ist er ein gefragter Konzertsänger im süddeutschen Raum und konnte sich ein umfangreiches Konzertrepertoire aneignen. Er nahm an Meisterkursen von Magreet Honig, Juliane Banse, Gerhild Romberger, Reinhard Hagen, Klesie Kelly-Moog, Caroline Stein und Geerd Smits teil. Im Jahr 2015/16 wurde er durch das Deutschlandstipendium gefördert. Zudem war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes für die Festspiele 2016 und wurde bis zum Studienende durch den Richard- Wagner- Verband Würzburg- Unterfranken e.V. (Frau Margot Müller) unterstützt.

Mattes, Till
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
2. Geharnischter/Sprecher
Vita:

Der Bass Till Mattes studierte 2004 bis 2009 neben seiner Arbeit als Journalist und Lehrer privat Gesang bei dem Tenor Thomas Heyer, Professor an der Musikhochschule Frankfurt. Bei ihm nimmt er bis heute immer wieder Unterricht, u.a. auf zahlreichen Meisterkursen. Er besuchte zudem Meisterkurse bei KS Kurt Moll, ehem. Prof. an der Musikhochschule Köln, und KS Reinhard Leisenheimer, ehem. Prof. an der Musikhochschule Köln. Schauspielunterricht nahm Till Mattes bei Marie Helle, Dozentin an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien. Seit 2006 ist er neben seiner Tätigkeit in verschiedenen Chören auch immer wieder als Solist engagiert. So arbeitete er etwa von 2008 bis 2011 an der Kammeroper Köln in diversen Produktionen. Er sang u.a. die Partie des Sarastro in einer Kinderfassung von Mozarts „Zauberflöte“, die Partien Benoit/Alcindor in Puccinis„La Bohème“ sowie die Partie des Kromow in der „Lustigen Witwe“ von Lehár und die Partie des Eremiten in einer Kinderfassung von Webers „Freischütz“. Seit 2013 ist er erneut Mitglied des Ensembles der Kammeroper Köln, wo er die Partie des Bartolo in Mozarts „Le Nozze de Figaro“ und erneut die Partie des Sarastro singt. Auch für Konzerte im geistlichen Bereich wurde und wird er immer wieder angefragt.

Mayer, Philipp
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Kaspar, erster Jägerbursche
Vita:

Der gebürtige Österreicher Philipp Mayer beginnt seine musikalische Laufbahn mit einem Jungstudium für klassisches Schlagwerk. Ab 2010 studiert er an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin bei Prof. Roman Trekel und schließt 2017 sein Master-Studium Operngesang in der Gesangsklasse Prof. Anneliese Fried ab. Im selben Jahr beginnt er sein Studium Master Lied/Oratorium/Konzert bei Prof. Albert Pesendorfer an der UdK Berlin.

2015 wird Philipp Mayer in zwei Uraufführungen als männliche Hauptrolle besetzt – zum einen in Unsichtbare Fronten von R. Krampe in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin – zum anderen in Adriana von M.A. Floros in der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Auch 2017 ist Philipp Mayer Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und singt die Rolle des Zuniga in Bizets Carmen.

Im September 2015 engagiert man ihn für die Rolle des Ben in Das Telefon von G.C. Menotti in der Philharmonie Berlin mit Berliner Philharmonikern. 2017-2019 erhält der junge Bass folgende Gastengagements am Staatstheater Wiesbaden Schlepper in Schönerland, Il Mondo in Rappresentatione di Anima e di Corpo, Hanns Schwarz in Die Meistersinger und Jude in Salome. Im Sommer 2018 singt er beim Festival der Opernakademie Bad Orb in Der Freischütz die Rolle des Kaspar.

Kirchenmusikalische Tätigkeiten, eine Ausbildung in zeitgenössischem Tanz, Produktionen mit TänzerInnen und SchauspielerInnen und die Intendanz zweier Festivals (bis 2015) spiegeln die multiplen Interessen des Sängers wieder.

Moritz, Bernd
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Benoit/Momus/Sergeant
Vita:

Bernd Moritz wurde 1959 im heutigen Bundesland Brandenburg geboren. Nach Schul-und Lehrausbildung entschied er sich für ein technisches Studium im Ausland. Nach Beendigung des Studiums arbeitete er zunächst weiter in Brandenburg und siedelte 1991 berufsbedingt nach Hessen. Schon in dieser Zeit war die Musik wichtiger Bestandteil seines Lebens. Zunächst in verschiedenen Chören als Bass/Bariton tätig wurde er 1996 Mitglied der Musical Company Hanau unter Leitung von Benjamin Baumann. Hier wurde er für die Musicalproduktionen „Eating Raoul“ und „Der kleine Horrorladen“ besetzt. Dem Drang folgend seine Stimme weiter zu entwickeln, unterzog er sich einer klassischen Gesangsausbildung in Hanau bei Gisela Alt. Parallel war er zusätzlich in verschiedenen Chorgesangsprojekten tätig. Ein weiterer Schritt in der Stimmausbildung wurde ihm in der Zusammenarbeit mit Bettina Weber zuteil. Im Rahmen der Opernschule Gelnhausen war er in den Jahren 2004 bis 2010 fester Bestandteil in sieben Opernproduktionen. Anfänglich im Chor, aber schon bald in verschiedenen Solopartien. „Hexentanz“ 2004; „Scheherazade“ (Großvesir)2006; „Die Zauberflöte“ (Sprecher,1.Priester,Geharnischter) 2006; „Die Liebe der Nachtigall“ (Rosenbusch) 2007; „Der Rattenfänger von Hameln“(Rattenfänger) 2008; „Sterntaler“ 2008; „Oliver Twist“ 2010.
Seit 2011 leitet er die „Kinzigtal Gigolos“ ein Männersextett. Hier steht in erster Linie der Spaß am Singen im Vordergrund. Hier kommt Liedgut der zwanziger Jahre zum Einsatz. 2015 wurde er Mitglied im Chor der Opernakademie Bad Orb im Rahmen der Produktion „Hoffmanns Erzählungen“. 2016 steht er in der Rolle des Benoît in „La Boheme“ auf der Bühne.