Brouwer, Tibor
Stimmlage
Jahr
Rolle
Guglielmo (2008), Don Giovanni (2010)
Vita

Tibor Brouwer wurde 1985 in Stuttgart geboren und erhielt schon früh Gesangsunterricht bei Prof. Dunja Vejzovic. Er studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Donald Litaker und vertiefte seine Ausbildung in den Meisterklassen von Hilde Zadek, Udo Reinemann, Anne Le Bozec und Malcolm Walker sowie in der Liedklasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Er war Stipendiat der Hilde-Zadek-Stiftung.

Tibor Brouwer gastierte bereits 2008 bei den Bayreuther-Barockfestspielen und wurde in 2009 für die Produktion „Judith“ der Salzburger Festspiele engagiert. Auf der Opernbühne war er in zentralen Partien wie Graf Tomski (Pique Dame), Guglielmo (Così fan tutte) oder Don Giovanni aus Mozarts gleichnamiger Oper zu hören, den der junge Bariton bereits in mehr als 80 Vorstellungen im Rahmen verschiedenen Produktionen verkörpern durfte. Jüngst konnte er am einzigen Münchner Stadttheater, der Pasinger Fabrik, sein Debüt als Scarpia in Puccinis Tosca geben. Andere Gastspiele und Engagements führten ihn u.a. an Häuser wie das Historische Stadttheater Weißenhorn, Festiviteten Haugesund (Norwegen), Badisches Staatstheater Karlsruhe, Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, die Staatsoper Stuttgart oder das Festspielhaus Baden-Baden.

Tibor Brouwer befasst sich auch intensiv mit dem Kunstlied. So konnte er, zusammen mit dem Liedpianisten Matthias Alteheld, Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ im Rahmen eines Liederabends am Badischen Staatstheater Karlsruhe darbieten und war mit selbigem Begleiter bei einem reizvollen Liederabend mit Werken von Hugo Wolf und Ralph Vaughan Williams im Ahnensaal des Barockschlosses Rastatt zu hören.
Er wirkte zudem bei zahlreichen CD – und Rundfunkaufnahmen (Bild/Ton) mit.

Chen, Hongyu
Stimmlage
Jahr
Rolle
Lindorf, Coppélius, Dr. Mirakel, Dapertutto
Vita

Der junge, aus der inneren Mongolei (China) stammende, Bariton Hongyu Chen schloss 2015 sein Masterstudium an der Opernschule Mannheim bei Prof. Rudolf Piernay ab. Zuvor absolvierte er sein Diplomstudium an der Hochschule für Musik Weimar. Im Oktober beginnt er ein Aufbaustudium an der HfM Saar bei Prof. Yaron Windmüller. Hongyu Chen besuchte Meisterklassen u.a. bei Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski, Angelika Kirchschlager und Charles Spencer. Als mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wurde sein künstlerischer Werdegang von der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Wilhelm-Müller-Stiftung gefördert. Während seines Studiums gastierte er unter anderem bei den Tiroler Festspielen, an der Frankfurter Oper, dem Nationaltheater Weimar, Theater Nordhausen und an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Er verkörperte den Silvio in Leoncavallos „Pagliacci“, Orestes in Glucks „Iphigénie en Tauride“, Falstaff in Verdis „Falstaff“, Roberto in Mozarts „La finta giardiniera“, Junius in Brittens „The Rape of Lucretia“, Argante in Händels „Rinaldo“ sowie die Titelpartie des Figaro in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“. Seine umfangreichen Konzerttätigkeiten führten Chen in mehrere Länder sowie zur Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern wie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Brandenburgischen Staatsorchester, den Prager Philharmonikern, der Lautten Compagney Berlin und Dirigenten wie Christian Thielemann, Gustav Kuhn, Helmut Rilling, Heribert Beissel, Wolfgang Katschner und Stefan Sanderling.

Fagerfjäll, Arvid Olof
Stimmlage
Jahr
Rolle
Baron Mirko Zeta
Vita

Der Schwede wurde in Stockholm geboren und wuchs in einem sehr musikalischem Umfeld auf und entdeckt so früh seine Liebe zur Musik. Daher entschied er sich für ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig bei KS. Prof. Roland Schubert und KS. Prof. Regine Werner-Dietrich, mit welcher er aktuell arbeitet.

Wichtige Künstlerische Impulse erhielt er in Meisterklassen von Nikola Matisic, Benton Hess, Håkan Hagegård, Brigitte Eisenfeld und Alexander Schmalcz. 2016 sang er Schaunard in einer Neufassung von Puccinis La Bohème in einer Produktion von Szene12 in Dresden.

Im Rahmen seines Studiums war er an der HMT Leipzig als Kilian im Freischütz von C. M. von Weber und als Hans Scholl in Kommillitonen! von Peter Maxwell Davies zu hören. An der Vadstena Folkshögskola und Akademie übernahm er Partien in Carmen, sowie kleinere Baritonrollen in verschiedenen Produktionen.

Seine große Leidenschaft gilt dem Lied, welchem er sich in zahlreichen Projekten widmet. An der Opernakademie spielt der 25 Jahre junge Schwede den ältesten Part der Operette.

Horn, Hinrich
Stimmlage
Jahr
Rolle
Leporello
Vita

Der in Ehst geborene Bariton nahm im Rahmen seines Lehramtsstudiums ersten Gesangsunterricht bei Eike Tiedemann und Max Ciolek. Danach studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Peter-Anton Ling. Die letzten Semester vor seinem jüngst abgelegten Diplom studierte er bei Jacques Schwarz. Zwischenzeitlich besuchte er Meisterkurse bei Håkan Hagegård, Ingrid Kremling, Hans-Peter Blochwitz, Irwin Gage, Charles Spencer und Anne Le Bozec.

Konzertreisen mit Liedern, Oratorien und Opern führten ihn in wichtige europäische Kulturzentren. Mit seinem Lied- und Opernrepertoire gewann er verschiedene Auszeichnungen.

Seit 2008 ist Hinrich Horn Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now Hannover. Gastverträge für kleinere Rollen brachten ihn ans Nationaltheater Mannheim und an die Staatsoper Hannover. Unter der Regie von Sebastian Ukena sang er seinen ersten beachteten Papageno in Hamburg.

Sebastian Hirn inszenierte ihn als Guglielmo beim Schetzinger Mozartfest. Karfreitag dieses Jahres sang er die Arien der Bachschen Matthäuspassion im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

Nächsten Sommer kann man ihn im neuen Haydn-Pasticcio „Untreue lohnt sich! oder auch nicht…“ nach Marivaux‘ Theaterstück „La double inconstance“ in der Regie von Dominik Wilgenbus mit der Kammeroper München im Haydn-Saal des Schlosses Esterhazy (Eisenstadt) erleben. Für sein erstes Festengagement zieht er ab August nach Zwickau.

Jang, Chul-Ho
Stimmlage
Jahr
Rolle
Vater
Vita

Chul-Ho Jang wurde in Südkorea geboren und erhielt seine Ge-sangsausbildung an der Seoul National University. 2005 setzte er sein Studium an der Kölner Musikhochschule bei Monica Pick-Hieronimi fort. Bisher sang er den Graf von Eberbach in „Der Wildschütz“, Mr. Gedge in „Albert Herring“, Ping in „Turandot“, den Vater in „Hänsel und Gretel“, Germont in „La Traviata“, Eugen Onegin in „Eugen Onegin“, Nick Shadow in „The Rake’s Progress“, Dr. Falke in „Die Fledermaus“ und das Bariton Solo in Orffs „Carmina Burana“. Von 2009 bis 2012 war Chul-Ho Jang Ensemblemitglied des Theaters Vorpommern. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er am Stadttheater Gießen engagiert.

Johan, Lukas
Stimmlage
Jahr
Rolle
Kilian, ein reicher Bauer
Vita

Der Bariton Lukas Johan, geboren in Raleigh/North Carolina, wächst auf in Wien wo er früh lernt Klavier zu spielen und so später zum klassischen Gesang findet. Seine ersten Bühnenerfahrungen in der Oper sammelt er in der Vienna International Opera Academy.

Neben einer regen Aktivität als Liedsänger singt er 2016 die Titelrolle in Mozarts Don Giovanni am Schlosstheater Schönbrunn was für den jungen Sänger große Wellen schlägt und ihm zu einer regelmäßigen Konzerttätigkeit verhilft. Es folgen weitere Engagements als Don Giovanni u.a. beim Vienna Summer Music Festival 2017.

Ebenso eine Österreich weite Tournee der Zauberflöte bei der seine Interpretation des Papageno „Dank seiner facettenreichen Darstellung und stimmlichen Flexibilität auf der Bühne zum Highlight der Produktion wird“. 2018 gastiert er als Morales mit Opera Classica in einer Carmen Produktion in Deutschland und Italien und ist darüber hinaus als Marco in Puccinis Gianni Schicchi und als Ben in Menottis The Telephone am Wiener Off Theater zu sehen.

Jun, Taehyun
Stimmlage
Jahr
Rolle
Basilio
Vita

Taehyun Jun wurde 1981 in Seoul (Südkorea) geboren. Sein Gesangsstudium beginnt er 1996 am Kunstgymnasium Kyungpook in Daegu und setzt dies 2000 an der Korean National University of Arts in Seoul bei Prof. Simon Yang fort. Weitere  musikalische Ausbildung erhält er seit 2007 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Brenda Mitchell. Er hat bereits den 2. Platz des Gesangswettbewerbs beim Berliner Internationalen Musik-Festival gewonnen sowie den 1. Preis im CBS Vokalwettbewerb. Sein Repertoire umfasst den Leporello aus Mozarts „Don Giovanni“, den Seneca aus Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“, Raphael und Adam aus der „Schöpfung“ von Haydn sowie die Basspartien aus „Messias“ von Händel und der 9. Sinfonie von Beethoven. Schon 2001 hat er den Komtur aus „Don Giovanni“ von Mozart gesungen.

Kim, Julian Younjin
Stimmlage
Jahr
Rolle
Marcello, der Maler
Vita

Der Bariton Younjin Kim wurde in Südkorea geboren. Seinen Bachelor of Music (Gesang und Musikpädagogik) legte er an der Kyung-Hee Universität in Seoul ab. An der Hochschule für Musik in Freiburg machte er unter Prof. Angela Nick seinen Master in Operngesang, anschließend schloß er mit dem Soloist Diploma mit Auszeichnung ab. Seit 2013 besuchte er Meisterkurse bei KS Peter Berne, KS Claudia Eder und KS Brigitte Fassbaender. 2013 gewann Kim den Internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg und 2015 den Internationalen Gesangswettbewerb Schlossoper Haldenstein/Chur. 2014 erhielt er ein Stipendium der „Yehudi Menuhin Live Music Schow“. Sein Repertoire umfasst die großen Opernrollen (Escamillo „Carmen“, „Don Giovanni“ …), sowie „Lieder eines fahrenden Gesellen“. In der Saison 2016/17 ist er als Gastsolist im saarländischen Staatstheater in „Tosca“ und bei der Kammeroper Köln in „Die lustige Witwe“ und „Aschenputtel“ zu sehen.

Klimbacher, Georg
Stimmlage
Jahr
Rolle
Schaunard, der Musiker
Vita

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führt den österreichischen Bariton Georg Klimbacher beispielsweise in den Wiener Musikverein, in das Wiener Konzerthaus, zur Schubertiade Schwarzenberg, zum Gstaad Menuhin Festival (CH), an das Teatro Olimpico in Vicenza, in das Auditorio Nacional de Música in Madrid, in den Holywell Music Room in Oxford oder zum Internationalen Lied Festival Zeist (NL).

Eine künstlerische Zusammenarbeit ergab sich bisher mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Sascha Goetzel, Johannes Prinz, Dennis Russell Davis, Walter Kobéra und Martin Haselböck, mit den Pianisten Sir András Schiff, Graham Johnson, David Lutz und Eduard Kutrowatz, sowie mit Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, dem Concentus Musicus Wien, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der Capella Andrea Barca und dem Orchester Wiener Akademie.

Engagements in Oper und Operette führen Georg Klimbacher unter anderem in das Auditorium Orchestre National de Lyon, an das Theater an der Wien, an die Grazer Oper, an das Teatro Sociale in Trient (I), an das Landestheater Bregenz, an die Wiener Kammeroper (Neue Oper Wien) oder in den Palace of Arts in Budapest. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Guglielmo, Papageno, Schaunard, Belcore, Dr. Falke, Graf Boni (Die Csárdásfürstin) sowie Arzt und Angestellter (Die Nase, Schostakowitsch).

Lewenberg, Cornelius
Stimmlage
Rolle
Graf Almaviva
Vita

Cornelius Lewenberg wurde in Stuttgart geboren und war dort Mitglied im Kinderchor und der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart, wo er bereits solistisch zu hören war. Sein Studium absolvierte er an der HfM Karlsruhe bei Prof. Friedemann Röhlig. Ein Auslandssemester führte ihn zu Prof. Markus Eiche nach Zürich, mit dem er bis heute arbeitet. Weitere wichtige Impulse erhielt er in der Liedklasse bei Prof. Hartmut Höll und Prof. Mitsuko Shirai sowie bei KS. Julia Varady.

Schon während des Studiums sang er an den Theatern in Darmstadt, Mannheim und Pforzheim, sowie bei Festivals wie Rossini in Wildbad und den Neuruppiner Fontane Festspielen.

Er war unter anderem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Richard-Wagner-Verbands Karlsruhe und der Riemschneider Stiftung Karlsruhe und ist Preisträger des Kulturförderpreises des Badischen Kulturfonds sowie der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er festes Ensemblemitglied am Staatstheater in Schwerin, wo er bisher als Ned Keene in Peter Grimes oder als Sciarrone in Tosca zu hören war. Nächste Aufgaben werden Fritz in Die tote Stadt und Hans Scholl in Die weiße Rose sein. Außerdem wird er mit Schuberts Winterreise in England und Wien zu hören sein.