Abuladze, Gio
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Musikalische Assistenz
Vita:

• Gio wurde in Tiflis, Georgien, geboren. Musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium
• 2011 bis 2013 Studium als Stipendiat des DAAD an der Musikhochschule Freiburg im Master-Studiengang
• Studium der Liedgestaltung an der Hochschule für Musik, Würzburg, (Prof. Gerold Huber) und parallel Korrepetitor
• 2015 und 2017 Engagement am Stadttheater Fürth und an der Tafelhalle Nürnberg als Gastkorrepetitor für Opernproduktionen
• Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes
• 2018 CD-Produktion „Dichterliebe“ von R. Schumann mit Oliver Kringel und „Wesendonck-Lieder“ von R. Wagner mit Daniela Sindram
• Seit einigen Jahren festes Lied-Duo mit dem Bassbariton Jakob Mack (Sänger der Opernakademie 2018)
• Dozent für Klavier und Korrepetitor an der Universität Würzburg

Azrak, Thalia
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Barbarina
Vita:

● Erster Gesangsunterricht in Frankfurt von Bass-Sänger Marek Rzepka
● Musikalische Ausbildung in Form eines Vorstudiums am Peter-Cornelius-Konservatorium, Mainz (Cynthia Grose)
● Privatunterricht bei Marina Unruh in Frankfurt
● Seit Oktober 2017 Studium in der Gesangsklasse Thomas Heyer an der Musikhochschule Frankfurt/Main
● Sommer 2018 Debut auf der Opernbühne als Sandmann in der Kinderfassung der Oper Hänsel und Gretel, Burgfestspiele Bad Vilbel

Bak, Frederik
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Nathanael, Spalanzani
Vita:

Der junge Tenor Frederik Bak begann seine musikalische Laufbahn im Alter von zehn Jahren als Solist im Mainzer Domchor unter der Leitung von Prof. Mathias Breitschaft. Zum WS 2010/11 nahm er sein Gesangsstudium bei Prof. Thomas De - wald an der Hochschule für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz auf. In diesem Rahmen wirkte er in zahlreichen Konzerten und Liederabenden mit und sang bereits unter Dirigenten wie Ton Koopman, Michael Hofstetter, Wolfram Koloseus u.a. Seit 2012 ist Frederik Bak regelmäßig in Produktionen des Staatstheaters Mainz zu erleben und gestaltete hier Partien in G. F. Händels „Rinaldo“ (Regie: Tatjana Gürbaca/Musikal. Ltg.: Hermann Bäumer) und C. Pallavicinos „La Gerusalemme liberata“ in einer Inszenierung von Sandra Leupold. Jüngst sang er dort in ei - ner Aufführungsserie von R. Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Regie: Ronny Jakubaschk/Musikal. Ltg.: Hermann Bäumer). Im Herbst 2013 gestaltete Frederik Bak die Rolle des „Cecco“ aus J. Haydns Oper „Il mondo della luna“ am Landestheater Rudolstadt unter der Musikalischen Leitung von Oliver We - der. Regie führte Peer Boysen. Diese und andere Partien verkörperte er auch in Opernproduktionen der Hochschule für Musik Mainz. So z.B. „Don Basilio/Don Curzio“ sowie „Contino Belfiore“ in W. A. Mozarts „Le nozze di Figaro“ und „La finta giardiniera“. Im Frühjahr 2015 erhielt Frederik Bak ein Stipendium des Ro - tary-Clubs Mainz-Churmeyntz in Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen.

Berger, Lysann
Jahr:
Rolle:
Leitung Kinderchor
Vita:

Kirchenmusikstudium in Görlitz, Aufbaustudium Chorleitung und Klavierpädagogik in Halle/Saale.
Chorassistenzstelle beim Stadtsingechor (Knabenchor) in Halle/Saale.
Langjährige hauptamtliche Kirchenmusikerin in Wächtersbach und Birstein.
Sängerin im Weltjugendchor und Projekte beim Stuttgarter Kammerchor, cantus thuringia, Süddeutscher Kammerchor u.a.; 2011 Silver diploma mit der 5-köpfigen A-capella-Gruppe „Juicy Blue“ bei Vokal Total in Graz.
Freiberuflich als Chorleiterin, Sopran, Klavierpädagogin, Organistin und im Bereich Musikalische Früherziehung tätig.
Zur Unterstützung der Kinder singt und spielt sie selbst einen Jungen in La Bohème.

Bielenberg, Mareike
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Mutter
Vita:

Die Sopranistin Mareike Bielenberg wurde 1984 in Marburg geboren. Sie studierte ab dem Jahr 2004 an der Martin-Luther-Universität in Halle zunächst Gesangspädagogik, Italienisch und Schulmusik und wechselte 2007 zur Fortsetzung ihres künstlerischen Gesangsstudiums mit dem Schwerpunkt Oper an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Hier wurde sie von Prof. Marina Sandel, Prof. Charlotte Lehmann sowie Prof. Gudrun Pelker unterrichtet und schloss ihr Studium im Februar 2013 als Diplom-Opernsängerin ab.
Mareike Bielenberg nahm an zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Marjana Lipovšek, Juliane Banse, Prof. Wolfgang Rihm, Prof. Li-lian Sukis, Peter Berne und Prof. Charlotte Lehmann, teil.
In der Spielzeit 06/07 wirkte sie am Opernhaus Halle in der zeit-genössischen Oper „Cantor – die Vermessung des Unendlichen“ von Ingomar Grünauer mit. Zudem war sie bei verschiedenen Opernproduktionen der Musikhochschule Hannover zu hören: 2010 sang sie in der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach die Rolle der 'Juno' und verkörperte 2011 die Partie der 'Lady Billows' in Benjamin Brittens „Albert Herring“.
Mareike Bielenberg ist seit 2009 Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation und erhielt 2012 das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Hannover e.V.

Bischoff, Milena
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Ännchen, eine junge Verwandte
Vita:

Die französische Sopranistin Milena Bischoff wurde 1992 in Strasbourg geboren. Sie begann 2010 ihr Gesangsstudium am Conservatoire de Strasbourg und seit 2014 setzt sie ihre Studien bei Prof Christiane Iven an der Hochschule für Musik und Theater München fort.

Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, z.B. mit Chantal Mathias, Ulrike Sonntag und Hedwig Fassbender. Im Rahmen ihres Studiums in Straßburg wirkte sie 2014 in einer Produktion der Opéra du Rhin mit und war in Aladin et la lampe merveilleuse als eine der drei Dienerinnen zu erleben.

Sie widmet sich auch der Neuen Musik und übernahm im Mai 2015 die Gesangspartie des Projekts Gradus ad parnassum in Zusammenarbeit mit der Tanzakademie, im Prinzregententheater uraufgeführt.

Außerdem sang sie in drei Produktionen der Hochschule für Musik und Theater München, 2015 die Barbarina in Mozarts Le Nozze di Figaro, 2016 die Lucia in Brittens The Rape of Lucretia und 2017 die Rolle der Cleopatra in Händels The Rape of Lucretia.

Ab Oktober 2018 wird sie im Master-Studiengang Musiktheater/Operngesang an der Theaterakademie August Everding in München studieren.

Milena Bischoff ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins.

Blumenthal, Anke Eva
Rolle:
Musikalische Assistenz
Vita:

Geboren in Frankfurt am Main, begann dort ihr Studium an der Musikhochschule in der Klavierklasse von Prof. Irina Edelstein.
Zusätzlich belegte sie zahlreiche Meisterkurse, so bei Prof. A. Ugorski und Prof. O. Gordon, unter anderem auch in Italien, Tschechien und Frankreich.
2001 begann sie ein Aufbaustudium für Kammermusik und Liedbegleitung an der Hans Eisler-Hochschule für Musik Berlin bei Prof. Bernd Casper.
Sie ist ausserdem Mitglied der Liedklasse bei Prof. Wolfram Rieger.
Neben Klaviersolokonzerten hatte sie schon zahlreiche Auftritte als Solistin mit Orchesterbegleitung.
2001 Stipendium von Jeunesses Musicales Deutschland, 2003 des Richard-Wagner-Verbandes.
Praktikantin von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.
Schon in den ersten Jahren der Opernakademie Bad Orb wirkte Anke Eva Blumenthal als Regieassistentin bei mehreren Produktionen mit, seit 2001 bis 2014 als musikalische Assistentin.

Brouwer, Tibor
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Guglielmo (2008), Don Giovanni (2010)
Vita:

Tibor Brouwer wurde 1985 in Stuttgart geboren und erhielt schon früh Gesangsunterricht bei Prof. Dunja Vejzovic. Er studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Donald Litaker und vertiefte seine Ausbildung in den Meisterklassen von Hilde Zadek, Udo Reinemann, Anne Le Bozec und Malcolm Walker sowie in der Liedklasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Er war Stipendiat der Hilde-Zadek-Stiftung.

Tibor Brouwer gastierte bereits 2008 bei den Bayreuther-Barockfestspielen und wurde in 2009 für die Produktion „Judith“ der Salzburger Festspiele engagiert. Auf der Opernbühne war er in zentralen Partien wie Graf Tomski (Pique Dame), Guglielmo (Così fan tutte) oder Don Giovanni aus Mozarts gleichnamiger Oper zu hören, den der junge Bariton bereits in mehr als 80 Vorstellungen im Rahmen verschiedenen Produktionen verkörpern durfte. Jüngst konnte er am einzigen Münchner Stadttheater, der Pasinger Fabrik, sein Debüt als Scarpia in Puccinis Tosca geben. Andere Gastspiele und Engagements führten ihn u.a. an Häuser wie das Historische Stadttheater Weißenhorn, Festiviteten Haugesund (Norwegen), Badisches Staatstheater Karlsruhe, Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, die Staatsoper Stuttgart oder das Festspielhaus Baden-Baden.

Tibor Brouwer befasst sich auch intensiv mit dem Kunstlied. So konnte er, zusammen mit dem Liedpianisten Matthias Alteheld, Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ im Rahmen eines Liederabends am Badischen Staatstheater Karlsruhe darbieten und war mit selbigem Begleiter bei einem reizvollen Liederabend mit Werken von Hugo Wolf und Ralph Vaughan Williams im Ahnensaal des Barockschlosses Rastatt zu hören.
Er wirkte zudem bei zahlreichen CD – und Rundfunkaufnahmen (Bild/Ton) mit.

Burg, Frauke
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Frau Fluth, Königin der Nacht
Vita:

Frauke Burg begann ihr Gesangstudium im Jahre 2006 an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Caroline Thomas. Im Sommer 2010 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Prof. Gabriele Fuchs. Nach sehr gutem Abschluss des Diplom Gesang im Jahr 2012, absolvierte sie bis 2014 den Master Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie in unterschiedlichen Hochschulproduktionen. So sang sie unter anderem Frasquita in George Bizets "Carmen" im Landestheater Detmold. Zu ihren weiteren Partien zählen unter anderem Morgana ("Alcina", Händel), Isabella ("L ́inganno felice", Rossini) und Adele ("Fledermaus, J. Strauß).

Außerdem debütierte sie 2013 im Prinzregententheater München mit der Titelpartie des Aleramo in "Adelasia ed Aleramo" von G.S. Mayr unter der musikalischen Leitung von Andreas Spering und der Regie von Tilman Knabe. Bei den Opernfestspielen in Bad Orb sang sie die Frau Fluth in "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai. In der Spielzeit 2012/2013 war sie als Gast an der Bayerischen Staatsoper in der Uraufführung von "Babylon" von Jörg Widmann unter Kent Nagano als erster Sopran im "Genitalseptett" zu hören.

Ihr nächstes Engagement wird sie in der kommenden Spielzeit 2014/2015 als eine Sirene in der Uraufführung der Oper "Sirenen" von Rolf Riehm an das Opernhaus Frankfurt führen. Zudem hat Frauke Burg eine rege Konzerttätigkeit entwickelt. In zahlreichen Konzerten ist sie deutschlandweit mit geistlichem und weltlichem Repertoire zu hören. Im Jahre 2008 war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin. Sie absolvierte Meisterkurse bei Peter Konwitschny, Harry Kupfer und Rudolf Piernay und ist Stipendiatin des Richard-Wagner- Verbands, München.

Chen, Hongyu
Stimmlage:
Jahr:
Rolle:
Lindorf, Coppélius, Dr. Mirakel, Dapertutto
Vita:

Der junge, aus der inneren Mongolei (China) stammende, Bariton Hongyu Chen schloss 2015 sein Masterstudium an der Opernschule Mannheim bei Prof. Rudolf Piernay ab. Zuvor absolvierte er sein Diplomstudium an der Hochschule für Musik Weimar. Im Oktober beginnt er ein Aufbaustudium an der HfM Saar bei Prof. Yaron Windmüller. Hongyu Chen besuchte Meisterklassen u.a. bei Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski, Angelika Kirchschlager und Charles Spencer. Als mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wurde sein künstlerischer Werdegang von der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Wilhelm-Müller-Stiftung gefördert. Während seines Studiums gastierte er unter anderem bei den Tiroler Festspielen, an der Frankfurter Oper, dem Nationaltheater Weimar, Theater Nordhausen und an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Er verkörperte den Silvio in Leoncavallos „Pagliacci“, Orestes in Glucks "Iphigénie en Tauride", Falstaff in Verdis „Falstaff“, Roberto in Mozarts „La finta giardiniera“, Junius in Brittens „The Rape of Lucretia“, Argante in Händels „Rinaldo“ sowie die Titelpartie des Figaro in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“. Seine umfangreichen Konzerttätigkeiten führten Chen in mehrere Länder sowie zur Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern wie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Brandenburgischen Staatsorchester, den Prager Philharmonikern, der Lautten Compagney Berlin und Dirigenten wie Christian Thielemann, Gustav Kuhn, Helmut Rilling, Heribert Beissel, Wolfgang Katschner und Stefan Sanderling.