Runkel, Wolfgang

Runkel, Wolfgang
Name: Runkel, Wolfgang
Stimmlage:
Jahr: , , ,
Rolle: Chorleitung
Vita:

Wolfgang Runkel (geb. 1981) erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule Frankfurt/Main. Dem Schulmusik-Studium (Staatsexamen 2006) folgte ein Klavier-Aufbaustudium bei Andreas Meyer-Hermann (Diplom 2008), sowie, nach seiner Ernennung zum Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde in Frankfurt Bergen-Enkheim 2013, ein berufsbegleitendes Kirchenmusik-Studium (Künstlerisches Orgelspiel: Martin Lücker, liturgisches Orgelspiel und Improvisation: Gerd Wachowski, theologische Fächer: Martin Bartsch), das er 2015 mit Auszeichnung abschloss.

Im Anschluss an seine Chorleitungs-Studien bei Winfried Toll war er für zwei Jahre Chorrepetitor beim Konzertchor der Stadt Wiesbaden und arbeitete als musikalischer Assistent und Dirigent mit Chören wie dem Vocalensemble Gelnhausen, der Johanniskantorei Frankfurt, der Frankfurter Singakademie, der Kantorei Wetzlar und der Frankfurter Kantorei. In 2011 beauftragte das Schauspiel Frankfurt ihn mit der Komposition und Einstudierung der Chöre in Ibsens „Wildente“ (Regie: Karin Henkel) sowie der musikalischen Einstudierung von „Hamlet, Prinz von Dänemark“ (Regie: Oliver Reese).

Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Pianist für die tourfähigen Kinderopern an der Oper Frankfurt (2006 – 2014) führten ihn Engagements als Organist, Pianist und Dirigent u.a. in die Alte Oper Frankfurt, zu den Weilburger Schlosskonzerten, zum Rheingau-Musik-Festival sowie in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks. Seit 2013 erweitert er sein Spektrum durch Konzertprojekte im Bereich der Neuen Musik mit dem hr-Sinfonierorchester unter Dirigenten wie Paavo Järvi, Frank Strobel und Lucas Vis an Cembalo, Celesta, Glockenspiel, Hammond-Orgel und Synthesizer. Als Dirigent arbeitete er projektbezogen mit der Frankfurter Kapelle, der Sinfonietta Frankfurt sowie mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

2015 wurde er vom Schauspiel Frankfurt für die musikalische Einstudierung der von Ari Benjamin Meyers komponierten Musik für „Dantons Tod“ (Regie: Ulrich Rasche) und die musikalische Leitung der gesamten Vorstellungsserie engagiert, für deren Wiederaufnahme er im Juni 2016 zurück kehrte. Zuletzt studierte er in den Kammerspielen den von Diana Syrse komponierten Bühnenchor für die Uraufführung „Der alte Affe Angst“ (Regie: Ersan Mondtag) ein und sprang für drei Vorstellungen der szenischen Fassung von Händels „Messiah“ als Continuo-Organist im Frankfurter Opern- und Museumsorchester ein.

2016 wurde er zudem zum Chordirektor der Internationalen Opernakademie Bad Orb berufen.