Tenor

Bak, Frederik
Nathanael, Spalanzani

Der junge Tenor Frederik Bak begann seine musikalische Laufbahn im Alter von zehn Jahren als Solist im Mainzer Domchor unter der Leitung von Prof. Mathias Breitschaft. Zum WS 2010/11 nahm er sein Gesangsstudium bei Prof. Thomas De – wald an der Hochschule für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz auf. In diesem Rahmen wirkte er in zahlreichen Konzerten und Liederabenden mit und sang bereits unter Dirigenten wie Ton Koopman, Michael Hofstetter, Wolfram Koloseus u.a. Seit 2012 ist Frederik Bak regelmäßig in Produktionen des Staatstheaters Mainz zu erleben und gestaltete hier Partien in G. F. Händels „Rinaldo“ (Regie: Tatjana Gürbaca/Musikal. Ltg.: Hermann Bäumer) und C. Pallavicinos „La Gerusalemme liberata“ in einer Inszenierung von Sandra Leupold. Jüngst sang er dort in ei – ner Aufführungsserie von R. Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Regie: Ronny Jakubaschk/Musikal. Ltg.: Hermann Bäumer). Im Herbst 2013 gestaltete Frederik Bak die Rolle des „Cecco“ aus J. Haydns Oper „Il mondo della luna“ am Landestheater Rudolstadt unter der Musikalischen Leitung von Oliver We – der. Regie führte Peer Boysen. Diese und andere Partien verkörperte er auch in Opernproduktionen der Hochschule für Musik Mainz. So z.B. „Don Basilio/Don Curzio“ sowie „Contino Belfiore“ in W. A. Mozarts „Le nozze di Figaro“ und „La finta giardiniera“. Im Frühjahr 2015 erhielt Frederik Bak ein Stipendium des Ro – tary-Clubs Mainz-Churmeyntz in Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen.

Choi, Hunyoung
Tamino

Hunyoung Choi wurde 1984 in Seoul (Südkorea) geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Sahm-Yook University. Weitere musikalische Ausbildung erhält er seit 2010 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Marthin Bruns, KS Uta Priew. Er hat 2012 den 3. Peis des Gesangswettbewerbs beim 43° concorso Internazionale „Vincenzo Bellini“ Caltanisstta gewonnen sowie den 3. Preis im 47° International Antonin Dvorak singing Competition. Bisher sang er den Nemorino von G. Donizetti in „L’elisr d’amore“, Gastone in „La Traviata“, erster geharnischter Mann in „Die Zauberflöte“.

Christen, Fabian
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Camille de Rosillon, Max, zweiter Jägerbursche

Der Tenor Fabian Christen gehört ab der Spielzeit 2018/2019 zum Ensemble der Schleswig-Holsteinischen Landestheater. 2017 stellte er sich als Camille de Rosillon in Lehars Die lustige Witwe im Rahmen der Opernakademie Bad Orb (Regie Erik Biegel) vor, wo er im August 2018 erstmals als Max in Webers Der Freischütz zu erleben sein wird.

Fabian Christen, 1984 in Meiningen geboren, erhielt seinen ersten Gesangsunterreicht bei Johanna Kämpf an der Musikschule Bad Salzungen. Anschließend studierte er privat bis 2009 bei Lygia Wagenführer und Jacques Le Roux. Nach seinem Abschluß als Gesundheits- und Krankenpfleger besuchte er von 2009 bis 2011 die Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen und erlangte hier 2011 den Abschluß als Ensembleleiter im Laienbereich, als staatlich geprüfter Ensembleleiter für Chor und Instrumentalensemble im Laienbereich sowie im Hauptfach Gesang bei Brigitte Schmidt. Sein Diplom im Solo-Gesang erlangte er 2014 an der Hochschule für Musik Mainz in der Klasse von Silke Evers-Osthoff, das er bis 2016 bei Hans Christoph Begemann ergänzte. Seit 2016 ergänzt er seine Ausbildung bei Daniela Sindram an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2017 war Fabian Christen als Pluto in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt an der Hochschule für Musik in Würzburg zu erleben, 2014 debutierte er als Podestá in Mozarts La finta giardiniera in einer Produktion von Peer Boysen an der Hochschule für Musik Mainz, nachdem er zuvor den Isacco in Rossinis La gazza ladra am Mainfranken Theater Würzburg gesungen hatte. Zudem sang er in Auszügen Belmonte in einer halbszenischen Aufführung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail in Nieder-Olm, Basilio und Don Curzio in Mozarts Le nozze di Figaro an der Hochschule für Musik Mainz und eben dort zudem Cecco in Haydns Il mondo della luna.

Chor-Engagements erhielt Fabian Christen an der Oper Frankfurt (Cavallis La Callisto), am Staatstheater Darmstadt (Verdis La forza del destino), Staatstheater Mainz (Händels Acis and Galatea), Südthüringisches Staatstheater Meiningen (Verdis La forza dell destino, Wagners Parsifal, Zellers Der Vogelhändler). Das Repertoire des Konzertsolist Fabian Christen umfaßt Bachs Magnificat, Evangelist (und Arien) in Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Messiah, Haydns Die Jahreszeiten sowie Paukenmesse/Missa in temporibelli, Jenkins The armed Man/Mass of peace, Mendelssohns Elias sowie, als Chorist, Bachs Streit zwischen Phoebus und Pan. Hier arbeitete er mit Dirigenten wie Gabriel Dessauer, Helmut Freitag, Christian Meesen, Johann Mösenbichler, Ernst Östreicher und Ralf Otto. Auf der Opernbühne arbeitete der Tenor als Solist mit Regisseuren wie Andreas Beuermann, Erik Biegel, Peer Boysen, Holger Klembt und im Chor mit Ansgar Haag, Gerd Heinz und Klaus Rak – als Solist sang er unter der Leitung von Wolfgang Katschner, Wolfram Koloseus, Michael Millert, Ullrich Pakusch sowie Giovanni Battista Rigon, Wolfgang Schäfer – als Chorist unter der Leitung von Christian Curnyn, Ton Koopmann, Lukas Martin Meister,
Alexander Steinitz und Hans Urbanek.

Elsäßer, Markus
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Junker Spärlich (2012), Andreas, Cochénille, Franz, Pitichinaccio (2015)

Der Tenor deutsch-indischer Herkunft wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in Berlin auf. Als langjähriges Mitglied des Knabenchors Berlin (ehemals Knabenchor der St.-Hedwigs-Kathedrale) kam er als Solist u.a. an die Deutsche Oper Berlin (1. Knabe in Mozarts Zauberflöte). Nach dem Abitur studierte er Schulmusik und Gesang bei Sabine Ritterbusch und Andreas Reibenspies. Meisterkurse bei Harry Kupfer, James Taylor, Thomas Heyer und Eckhart Sellheim
ergänzen seine Ausbildung. Er ist ein gefragter Solist im oratorischen Bereich. Sein Repertoire umfasst die großen Oratorien von Rennaissance bis zur Moderne, wobei seine besondere Vorliebe dem Vokalwerk Johann Sebastian Bachs gilt. Er arbeitete mit namhaften Ensembles wie L‘arpa festante, La banda Augsburg und dem Bachkollegium Stuttgart. Auf der Opernbühne war er in den letzten Jahren wiederholt in Produktionen der Kammeroper Konstanz, der Opernakademie Bad Orb sowie vielen freien Produktionen zu hören. Weitere Gastverträge führten ihn u.a an das Festspielhaus Baden-Baden zu den Osterfestspielen 2013, wo er mit den Berliner Philharmonikern auftrat.

Frey, Matthias
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Almaviva (2011), Fenton (2012)

Der 1980 in München geborene Tenor begann nach seinem Abitur zunächst mit dem Studium der Architektur. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er 2002 mit 21 Jahren bei der bulgarischen Mezzo-Sopranistin Veneta Radoeva in München. Von 2003 bis 2010 studierte er am Konservatorium Wien Sologesang und Oper bei Yuly Khomenko und Micheal Pinkerton, nahm an Meisterklassen bei Angelika Kirchschlager, Malcolm Martineau und Roman Trekel teil und schloss mit dem Master of Arts (MA) ab. 2008 erhielt er Unterricht bei Renata Scotto im Rahmen des „Opera Studio“ der Academia Santa Cecilia in Rom. Er ist Schüler von Rainer Trost und arbeitet seit 2010 mit Wolfgang Müller-Lorenz.

Mathias Frey war bislang zu hören als Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte“ (unter anderem mit dem „Jungen Simon Bolivar Orchester“ in Caracas), als Tamino, als erster Geharnischter sowie als Monostatos in Mozarts „Zauberflöte“, als Gustl in Franz Lehárs Operette „Land des Lächelns“ und als König Kaspar in Gian Carlo Menottis „Amahl und die nächtlichen Besucher“. In Claude-Michel Schönbergs und Alain Boubils „Les Miserables“ – einer Produktion des Musikfestivals Steyr – übernahm er die Partie des Marius. 2009 war er in der vielbeachteten Uraufführung von C. Ehrenfellners Oper „Mae Mona“ (neben Akiko Nakajima als Mae Mona) als Rüscherl zu hören. Im November 2009 sang Mathias Frey am Theater an der Wien die Rolle des Aret in Joseph Haydns „Philemon und Baucis“. Im März 2010 war er als Tamino im Theater Akzent (Wien) zu hören.

Huther, Rouwen
Lenski (2005), Die Knusperhexe (2013)

Rouwen Huther studierte bei Prof. Donald Litaker an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ergänzte seine stimmliche Ausbildung bei Cornelius L. Reid in New York.

Der Tenor konnte bereits 2005 bei der Internationalen Opernakademie Bad Orb (Lenski in Tschaikowskys „Eugen Onegin“) erste Opernerfahrungen sammeln. Darauf folgten Engagements an internationalen Theatern und Opernhäusern wie dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Konzerthaus Karlsruhe, Theater Krefeld, Nationaltheater Mannheim, Tiroler Festspiele Erl, Prinzregententheater München, Teatro Communale Bolzano, Teatro di Dante Alighieri Ravenna, Teatro Communale Piacenza, Teatro Luciano Pavarotti di Modena und der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Zu seinen Partien gehören u.a. Tamino („Die Zauberflöte“/ W. Amadeus Mozart), Peter Iwanow („Zar und Zimmermann“ / A. Lortzing), König Artus („King Arthur“ / H. Purcell), Orpheus („Orpheus in der Unterwelt“ / J. Offenbach), Pappacoda („Eine Nacht in Venedig“ / J. Strauß), Prinz („Die Liebe zu den drei Orangen“ / S. Prokofjew), Lysander („Midsummer Nights´s Dream“ / B. Britten), Doktor („Tri Sestri“ / P. Eötvös), Erster und Zweiter Jude („Salome“ / R. Strauss), Hermann („Pique Dame“ / P. I. Tschaikowsky) und Florestan („Fidelio“ / L. v. Beethoven).

Er arbeitete bereits mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Julien Salemkour, Gustav Kuhn, Niksa Bareza, Andreas Spörri und Stefan Asbury, mit Regisseuren wie Rosamund Gilmore, David Mouchtar-Samorai, Andras Fricsay, Manfred Schweigkofler und mit renommierten Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Hessischen Staatsorchester, dem Haydn Orchester Bolzano und der Philharmonie Baden-Baden zusammen.

Lee, Jason
St. Brioche

Der Amerikaner wurde in Los Angeles geboren.

Er absolvierte sein Studium an der University of Maryland (2012) und der Eastman School of Music. Er war auch ein Mitglied der Wolf Trap Opera Company und des Aspen Music Festival Opernstudios.

In den USA ist er in den Rollen des Ferrando Cosi fan tutte, Fredric Pirates of Penzance und Der Soldat Der Kaiser von Atlantis aufgetreten. Außerdem hat er für die „Washington National Opera – American Opera Initiative” Aufführungen in New York und Washington D.C. gesungen.

Weitere solistische Auftritte beinhalteten maßgebliche Partien in Requiem von Mozart, Weihnachtsoratorium von Bach, Renard von Stravinsky, Elias von Mendelssohn und Messias von Händel. Zudem hat er viele Liederabende gegeben, zum Beispiel beim Art of Argento Festival, DC Arts Club, Societá Dante Aligheri Berlin, und die Galerie-am-Meer Berlin.

Lee, Saya
Rodolfo, der Dichter

Der aus Südkorea stammende Tenor Saya Lee begann seine künstlerische Laufbahn als Sänger in seiner Heimat mit einem Gesangsstudium an der Universität von Seoul. Nach seiner Ankunft in Deutschland nahm er ein Studium an der HfM Franz Liszt Weimar in der Gesangsklasse von Prof. Hans-Joachim Beyer und somit eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Oper, Konzert und Lied auf, die er dieses Jahr mit Bestnote abschloss. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang an der HfM Würzburg beim Prof. Wottrich.
Saya sang in den letzten Jahren viele wichtige Opernpartien seines Faches, u.a. W.A. Mozarts Ferrando mit der Jenaer Philharmonie und Tamino in der Sommeroper Bamberg und Altötting. Er sang 2014 Nemorino in G. Donizettis „L’elisir d’amore“, sowie den Prinz in „Rusalka“ von A. Dvorak, den er im Rahmen der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2011 spielte. Ab 2012 hat er an den Theatern Weimar, Erfurt, Gera und Eisenach große und mittlere Partien gesungen. International nimmt Saya regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben teil. Zuletzt gehörte er zu den ausgewählten Teilnehmern prägender Kurse mit KS Prof. Brigitte Fassbaender und Montserrat Caballé und sang sich an der Deutschen Oper Berlin in den Jahren 2011 und 2012 zum Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2015 gewann er den 2. Preis in Nico Dostals Operettenwettbewerb.

Pumphrey, John
Hoffmann

Der schottische Tenor studierte zunächst Sprachen an der Universität Oxford und arbeitete als Fremdsprachenlehrer am südenglischen Winchester College, bevor er bei Stephen Robertson an der Alexander Gibson Opera School der Royal
Scottish Academy of Music and Drama Glasgow Gesang bis 2009 studierte. Dort sammelte er erste Bühnenerfahrungen mit z. B. Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“ und Brighella/Tanzmeister in Strauss’ „Ariadne auf Naxos“. Sein Diplom erwarb er 2010 am Opernstudio Flandern, wo er z. B. Oronte in Händels „Alcina“ sang. Bis 2012 war John Pumphrey Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin in Straßburg. Dort war er u. a. als Spoletta in „Tosca“, Don Eusebio in Rossinis „L’Occassione fa il Ladro“ sowie Pasek in Janáceks „Schlaues Füchslein“ zu erleben. Bei den BBC Proms 2010 war er Solist in Ralph Vaughan Williams „Serenade to Music“ unter Donald Runnicles und nahm beim chinesischen I sing Beijing Festival 2012 teil. Als Lied-, Oratorien- und Konzertsänger tritt er regelmäßig mit einem vielseitigen Repertoire in Erscheinung. Seit September 2014 ist John Mitglied des Ensembles des Theaters Plauen Zwickau in Sachsen, wo er zur Zeit in mehreren Opernproduktionen singt, u.a. als Don Basilio in „Figaros Hochzeit“ und als Graf Stanislaus im „Vogelhändler“ von Carl Zeller.

Samartzis, Angelos
Hoffmann

Der Tenor Angelos Samartzis ist in Athen geboren und in Rhodos aufgewachsen. Er studierte Gesang und Musiktheorie am Athenaeum Konservatorium und Jura an der Universität Athen. Nach dem Abschluss seiner Studien in allen drei Fächern zog er nach Deutschland und nahm Unterricht bei Jane Henschel in Düsseldorf. Er absolvierte sein Bachelorstudium in Operngesang am Institut für Musiktheater der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Stephan Kohlenberg und Prof. Ks. Julia Varady und setzte sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin im Masterstudiengang Gesang bei Stephan Rügamer und Prof. Ks. Julia Varady fort. Er besuchte Meisterkurse mit Prof. Cheryl Studer, Robert Dean Smith, Marlis Petersen, Donald Litaker und David L. Jones. 2007 gab er sein Debüt an der Griechischen Nationalen Oper als Ramiro in „La Cenerentola“ (Kinderoper) von Rossini. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rodolfo (G. Puccini, „La Boheme“), Alfredo (G. Verdi, „La Traviata“), Pinkerton (G. Puccini, „Madama Butterfly“), Max (C.M. von Weber, „Der Freischütz“), Tenor (G. Verdi, „Requiem“), Giraffier (J. Offenbach, „Die beiden Blinden“), Lacouf (F. Poulenc, „Les mamelles de Tiresias“) und 1. Geharnischter (W.A. Mozart, „Die Zauberflöte“). Im Juli 2015 war er als Faust in der gleichnamigen Oper von Gounod zu sehen.