Inhalt:
Rund 2 000 Zuschauer sahen "Eugen Onegin" (Von Esther Ruppert-Lämmer) Bad Orb. Der Schlussapplaus ist verhallt, der Vorhang senkt sich für ein weiteres Jahr: Rund 2 000 Kulturfreunde sahen am vergangenen Wochenende Peter Tschai-koivskys Oper „Eugen Onegin", inszeniert und in Szene gesetzt Von der Bad Orber Opernakademie. Der Erfolg der beiden Aufführungen war überwältigend", berichtete Prof. Dr. Karin Metzler-Müller, Vorsitzende des Vereins „Freunde der Opernakademie.", gestern-im Gespräch mit der GNZ. Das Publikum war begeistert, die minutenlangen Standing-Ovations sprechen für sich. Viele Zuschauer kamen anschließend an' unseren Infostand und wollten eine Zusatzvorstellung." Ein Wunsch, dem die Organisatoren leider nicht entsprechen können. „Die Künstler sind abgereist, die Kostüme schon längst wieder im Fundus verstaut", bedauert Karin Metzler-Müller und fügt hinzu: „Wir würden gerne eine dritte Vorstellung anbieten,., aber die Konzerthalle fasst 880 Plätze. Es könnte schwierig werden, die Halle in der Sommerzeit drei Mal zu füllen." Da sich Regisseur Carlos Krause, „nur" in den Ferien voll und ganz dem Sänger-Nachwuchs, wid- -men könne, sei es auch nicht möglich,, die Veranstaltung zu verlegen. Nach dem großen Erfolg der jüngsten. Inszenierung blickt Karin Metzler-Müller bereits, jetzt mit freuger Erwartung ins nächste Jahr: 2006 steht am 11. und 13. August die Oper „Fidelio" aus der Feder von Wolf gang Amadeus Mozart auf dem Programm. Ein passendes Geschenk zum 20. Geburtstag der Opernakademie. (Foto: Fingerhut)
|