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Freunde der Opernakademie Bad Orb: Gerhard Heim Vorsitzender des Kuratoriums -- "Tiefland" wirft Schatten vorausBAD ORB (ez). Dass eine Jahreshauptversammlung neben aller trockenen Bilanzierung auch zum Ereignis werden kann, bewiesen die "Freunde der Opernakademie Bad Orb" im Steigenberger. Die Jahresberichte wurden mit interessanten Bildern aus "Zar und Zimmermann" unterlegt. Von den Proben bis zum Galaabend Ende Dezember ließ eine Auswahl an schönen Aufnahmen die gelungene Opernakademie 2003 noch einmal Revue passieren. Hinzu kamen Filmausschnitte von Sendungen über die Sommeroper. Selbst zum Vorsingen für "Tiefland", das in diesem Jahr auf dem Programm steht, rückten die Kameras an und hielten Aufregung und Freude fest. In der "Hessenschau" war dann schon das Quartett zu sehen, das sich aus 24 Sängern und Sängerinnen heraus kristallisierte. Doch auch bekannten Gesichtern wird man wieder begegnen, wie Kammersänger Carlos Krause, der bewährte Intendant der Opernakademie berichtete. Es gibt unter anderem ein Wiedersehen mit Jens Klaus Wilde und Pawel Smirnov. "Ausschließlich mit Anfängern kann man solch ein Werk nicht umsetzen", weiß Krause, der von "Tiefland" als "zu Unrecht vergessene Oper" sprach. Er kündigte an: "Das wird ein purer Krimi." "Das wird ein purer Krimi."Intendant Carlos KrauseModeriert wurde die Versammlung von Marguerite Heim, der stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Klaus Fricke, hatte im Dezember sein Amt niedergelegt, weil er aus beruflichen Gründen bereits im Sommer die Region verlassen hatte. Marguerite Heim freute sich, unter den Gästen auch Landrat Karl Eyerkaufer begrüßen zu dürfen, der die Schirmherrschaft für das kommende Stück "Tiefland" übernommen hat sowie Stadtverordnetenvorsteher Heinz Grüll und Bürgermeister Wolfgang Storck. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden Henny Zwönitzers, die im vergangen Jahr verstarb. Sie war Gründungsmitglied und sang im Chor. Prof. Dr. Karin Metzler-Müller, die Vorsitzende der Opernfreunde, freute sich über die Förderung durch den Kultursommer und dass die Medien so eifrig über die Inszenierung berichteten. Helmut Smola, der erstmals den Opernchor leitete und durch das Jahr weiter betreut, dankte sie herzlich. Ihr Dank galt vor allem auch Carlos Krause für seinen unermüdlichen Einsatz und den Bad Orbern, die immer wieder Räume für die Solisten und Orchestermitglieder kostenlos zur Verfügung stellen, allen Sponsoren und dem Ensemble auf und hinter der Bühne. Über 150 Mitglieder zählt der Verein nunmehr. Karin Metzler-Müller visierte schon einmal die 200er-Grenze an: "Das wäre eine solide Basis." Schließlich musste der Förderverein die Durchführung der Opernakademie vollständig übernehmen, damit deren Existenz gesichert ist. Die Stadt Bad Orb darf wie bekannt auf Grund der Vorgaben der Aufsichtsbehörde keine freiwilligen Leistungen mehr erbringen. Die Oper zählt dazu. Und so waren verschiedene Satzungsänderungen erforderlich. Die Amtszeit des Kuratoriums wurde von drei auf fünf Jahre heraufgesetzt. Die Neuwahlen zum Kuratorium leitete Ewald Pfeifer. Da die Amtszeit des Kuratoriums noch bis Dezember geht, die nächste Versammlung aber erst 2005 stattfindet, wurden die Wahlen vorgezogen, zumal sich seit der letzten Wahl verschiedene Änderungen ergeben hatten. Vorsitzender wurde Gerhard Heim und Prof Dr. Karl Adolf Günther sein Vertreter. Manfred Schneeweis, der Schatzmeister des Vereins, machte das Zahlenwerk von Zweckbetrieb und Verein durchsichtig. Die Aufführungen 2003 schlossen mit einem Verlust von fast 13000 Euro ab. Da der Verein sich wieder enorm ins Zeug gelegt hatte, konnten dort aus Spenden, Aktivitäten und Beiträgen rund 25000 Euro erzielt werden, so dass nach Abzug der Verlustsumme, mit einem Startkapital von 12000 Euro in "Tiefland" gegangen werden kann. Landrat Eyerkaufer versprach, pünktlich zur Premiere aus dem Urlaub zurück zu sein. Als Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung Hessen-Thüringen will er sich auch dort für die Akademie stark machen. Bernhard Hessberger, Medienmann der Opernfreunde, zeigte auf, dass die Opernakademie bei Google den Königsplatz hat und verwies auf die Seiten: www.opernakademie.com. Abschließend bedankte sich Carlos Krause vor allem bei Dr. Karin Metzler-Müller "für ihre unglaubliche Arbeit. Ihr kann man wirklich blind vertrauen." Dieses Verhältnis habe man auch zu Norbert Hartmann, Manfred Schneeweis, Hans-Georg Göbbels und der Arbeit des Kuratoriums.
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